Ecosia

Kennst Du schon Ecosia? Ecosia ist eine Suchmaschine die für jeder Suche einen Baum pflanzt. Sprich, jede Suche kommt unserer Umwelt zugute. Zugegeben, ich verwende sie selbst noch nicht als Standard Suchmaschine, aber doch immer öfter, weil ich die Sache an sich für gut empfinde.

Die Suchmaschine erreichst Du ganz einfach über https://www.ecosia.org.

Mehr Informationen zu diesem Projekt findest Du HIER.

Die Fotografie und ich…

Es ist kompliziert. Ich liebe Sie, sie bereitet mir Freude, macht mich glücklich, erwärmt mein Herz und streichelt sanft meine Gefühle. Auf der anderen Seite bringt Sie mir aber auch Unzufriedenheit, frustet und lässt mich einfach irgendwo im Regen stehen. Dabei ist gar nicht die Fotografie das Problem, das Problem ist meine Einstellung. Ich möchte alles perfekt machen, ich will vor allem mich selbst aber auch die anderen vollkommen zufriedenstellen. Ich verkompliziere die Fotografie und die Projekte durch den Perfektionismus. Und eigentlich ist genau das mein Problem. Der Grund, warum Projekte aus den ersten Gedanken nicht hinauskommen, denn beim nächsten Mal, wenn ich wieder darüber nachdenke, kommt es mir zu wenig, zu unprofessionell, zu simpel, nicht genug durchdacht oder gar lächerlich vor.

Ich habe mir irgendwann angewöhnt alles und jedem zu hinterfragen. Dieses Hinterfragen sorgt dafür, dass ich mir viele Gedanken mache. Es sorgt dafür, dass nach dem ersten Gedanken in Euphorie, der zweite, das Ganze als unzureichend oder lachhaft abtut. Dabei täte ich gut daran, einfach mal zu probieren, daraus zu lernen, um das Ganze im nächsten Schritt besser zu machen. Doch für mich fühlt sich das Try & Error Prinzip so falsch an. Vielleicht hängt es auch mit meinem Beruf zusammen. Ich bin IT System Administrator. Try & Error in meinem Job würde dazu führen, dass ich ein ganzes Unternehmen lahmlegen könnte, ggf. würden viele, oder gar alle, Ihren Job verlieren. In der Fotografie mag das zwar nicht ganz so schlimm sein, aber die Zeit der anderen möchte ich auch nicht verschwenden, wir haben nur das eine Leben. Unsere Lebenszeit ist begrenzt und kostbar, vor allem die verbleibende Freizeit. Deswegen schätze ich die meinige Lebenszeit als auch die meine Mitmenschen.

Ich muss lernen, dass ich mit Perfektionismus über das Planen nicht hinauskomme, lernen das ich Fehler machen muss, um besser zu werden. Ich weiß um meine Probleme (schon seit mehr als einem Jahr), doch ehe ich mich nicht davon befreien kann, emotional befreie, werde ich immer wieder Probleme haben, mit meiner geliebten Fotografie eins zu werden.

Das ist der Grund, warum ich mir in den letzten Jahren so schwer mit der Fotografie tue. Zumindest einer, der mir aktuell bewusst ist. Mein Ziel lautet daher für 2018: Weniger reden, mehr tun.

Dies ist ein Einblick in meine Selbstreflexion. Ich lese gerade das Buch „Der kreative Fotograf“ von Heidi und Robert Mertens (erschienen beim Rheinwerkverlag). In einem Teil des Buches geht es darum, dass manche sich selbst bremsen, weil sie an ihrem Perfektionismus festhalten, Unerwartetes nicht zulassen wollen. In meinem Fall ist es auch ein wenig Angst vor dem Scheitern, obwohl ich weiß, dass ich es kann. Das hier geschriebene war mir auch schon vor einem Jahr bewusst, wie ich erst nach diesem Text gelesen habe. Da merke ich wie wenig Zeit ich habe mich mit mir selbst auseinanderzusetzen, denn ich konnte mich an meine Erkenntnis noch nicht einmal mehr erinnern. Und ja, ich widerspreche mir oft selbst, fällt mir auch schon auf. So sieht eine Welt aus, wo die Steine noch ungeordnet auf einem Haufen liegen, man nicht weiß wie der Weg denn aussehen soll, geschweige denn, wie man die Steine legen soll, damit daraus ein Weg wird.

Power-Retter – OpenSource Tool

Mit dem OpenSource Tool Power-Retter können Daten wiederhergestellt werden. Somit hat man einen ersten kostenlosen Versuch seine Daten nach einer Löschung wiederherzustellen. Sollte es damit nicht klappen, kann man immer noch eine Software kaufen oder eine Firma zur Datenrettung für viel Geld beauftragen. Eine Empfehlung dazu hätte ich übrigens auch, mussten die Firma mal beruflich beauftragen aus einem Raid-Verbund Daten wiederherzustellen. Günstig ist das allerdings nicht, hat aber problemlos funktioniert.

Hier geht es zum Power-Retter.

Hier gehts zur Datenrettungsfirma.

Kali Linux 2018.1 erschienen

Die beliebte Penetration-Testing-Linux Distribution ist in der neuen Version 2018.1 erschienen.

Zu den Neuerungen gehören:

  • Kernel 4.14
  • AMD Secure Memory Encryption Support
  • Increased Memory Limits
  • Hyper-V Gen2 Machine Support (EFI)
  • uvm.

Zum Release Artikel geht es hier.

Zum Download geht es hier.

Dem Kali Team will ich noch sagen: Danke das Ihr Euch die mühe macht und die Arbeit auf Euch nimmt!

Zertifikate im Goolge Chrome Browser anschauen

Ab und an muss man sich ja doch bestimmte Zertifikate anschauen. Im Google Chrome funktioniert das wie folgt.

Browser öffnen und eine Seite laden. Dafür ist eine verschlüsselte Seite nötig, also jene, die mit https beginnen. Als Beispiel nehmen wir hier mal https://www.google.at.

Im Browser dann die F12-Taste drücken um in den Entwickler-Konsole zu wechseln. Dort dann im Reiter auf Security klicken und dann darunter auf View Certificate.

Hier kann nun das Zertifikat, wie aus dem IE gewohnt, betrachtet bzw. kontrolliert werden.

 

Skalierbare Container-Infrastrukturen – Das Handbuch für Administratoren

Docker und Container sind mittlerweile jedem in der IT ein Begriff. Und viel zu oft wird es auch als Allheilmittel für die Probleme zwischen Entwickler und System Administratoren gesehen. Dass aber auch die Containertechnologie nicht in jedem Fall das Gelbe vom Ei ist, ist nicht jedem bewusst. Genau dieses Thema wird unter anderem recht früh in dem Buch aufgegriffen und erklärt.

Nach dem ersten Teil mit Themen wie: Warum Container?, Microservices, Continuous Delivery; geht es im zweiten Teil um die verschiendenen Plattformen, Basics und Konzepte, Docker, Docker Security, Trusted Docker Registry sowie anderen Container Plattformen. Teil drei ist dann weitergehend mit Skalierbare Container Cluster und Container-Orchestrierung, Key/Value Store, Service Registry/Discovery, Swarm, Kubernetes (K8s) uvm. Insgesamt ist das Buch in fünf Teilen aufgeteilt, bei einer inhaltlichen Seitenzahl von über 1.000 Seiten.

Das Buch ist sehr gut geschrieben und vermittelt viele Informationen und Wissen für den Administrator, der sich mit der Containertechnologie (vor allem Docker und Kubernetes) auseinandersetzen will/muss. In meinem Fall ist es, sodass ich in einem Unternehmen tätig bin, wo Software entwickelt wird, noch sind wir nicht auf den Zug, Containertechnologie, aufgesprungen, es ist aber für 2018 als Projekt angedacht. In diesem Zuge wollte ich mich schon vorinformieren damit wir bei der Planung und Umsetzung nicht mit zu vielen Problemen und Planungsfehlern zu kämpfen haben. Ebenso will ich verhindern, dass die Technologie falsch eingesetzt wird. Es soll ja für alle eine Arbeitserleichterung werden.

Eine wirklich gute Idee finde ich übrigens einen Abschnitt aus dem Microservices: „Wie erkläre ich es meinem CEO?“. Daran denken nicht viele Autoren 🙂

Mit diesem Buch hat man wirklich eine gute Ausgangsbasis, sowohl für die Planung als auch für die Umsetzung. Der Schreibstil ist locker für solch ein Fachbuch. Ich bin sehr zufrieden mit diesem Buch und kann es mit ruhigem Gewissen weiterempfehlen.

 

Autor: Oliver Liebel
Verlag: Rheinwerk
Preis: 69,90 Euro Buch/ 64,90 Euro eBook
ISBN: 978-3-8362-4366-7

/dev/null

Es gibt viele Dinge über, die ich gerne schreiben möchte, aber zugegeben, nicht alles ist sinnvoll. Deswegen dachte ich mir, ich erstelle die passende Kategorie dazu, die ebenso passend zum Blogtitel ist -> /dev/null.

Für all jene die nicht wissen was /dev/null ist, /dev/null ist ein Verzeichnis (eigentlich genau genommen eine Datei, wie alles unter Linux) in der man Daten, Ausgaben, etc. umleiten kann, die dann auf Niemehrwiedersehen weg sind.

Die Inhalte können sowohl über mich sein, als auch Themen, die mich beschäftigen, denen ich einfach keine eigene Kategorie zuordnen möchte. Wer es lesen mag, darf dies gerne tun, wer nicht, darf es gerne ignorieren.

IT-Projektmanagement -Was wirklich funktioniert und was nicht

Vorweg, ich bin kein Projekt-Manager, sondern IT System Administrator. Mein Interesse gilt daher eigentlich vielmehr den kleineren Projekten, diese sind aber in der Regel Teil eines größeren Projekts. Die meisten von uns sind Teil eines solchen Projekts und wir tun gut daran für das Unternehmen, mit allen Mitarbeitern, in solch einen Projekt zusammenzuarbeiten. Meine Motivation war, mehr vom Projektmanagement zu verstehen um zu unterstützen und in der richtigen Phase des Projekts, auf Fehler hinzuweisen, damit der Projektmanager noch rechtzeitig reagieren kann. Damit ist „gewährleistet“ (eigentlich gewährleisteter) dass man noch früher den Kurs ändern kann, falls erforderlich, oder das falsche Informationen in den Umlauf gelangen.

Ich habe in den letzten Jahren doch öfter miterlebt, wie Projekte schwer daneben laufen bzw. aufgrund von Komplikationen unnötig in die Länge gezogen wurden, weil nicht rechtzeitig auf Mängel hingewiesen wurde bzw. der falsche Kurs mangels technischen Knowhow des Projektleiters, eingeschlagen wurde. Mein Ziel ist es hier in Zukunft rechtzeitig darauf aufmerksam zu machen.

Soviel zu meiner Motivation.

Das Buch selbst ist ein kleineres Taschenbuch mit 229 Seiten Inhalt. Es ist keine Eierlegendenwollmilchsau (die dürfte es im Projektmanagement auch nicht so richtig geben) sondern ein doch umfassendes Buch für den Einstieg ins Projektmanagement hinsichtlich der IT, bzw. auch als Wissenserweiterung und Auffrischung.

Gut finde ich schon zu Beginn die Hilfe, woran man ein Projekt definiert, auf was man achten sollte, wenn man ein Projekt übernimmt, wie man durch das Projekt läuft und wie man es abschließt. Ebenso das ein Ende des Projekts nicht mit der kompletten Umsetzung endet. Es bleibt immer noch Arbeit nach einem Projektabschluss. Etwas das Selbst mir nie so richtig in den Sinn gekommen wäre.

In den Kapiteln geht nach einer Einführung ein paar Worten, wie es eigentlich ablaufen sollte und was ein Projekt erfolgreich macht, weiter mit Themen wie das Projektteam, die Projektplanung, Projektdurchführung und Controlling und Agile Methoden im Projektmanagement.

Wie gesagt, ich schreibe nicht aus der Erfahrung eines Projektmanagers, ich habe nur ein paar kleine Projekte (Softwareimplementierung, Serverumzüge, aufbauen von Infrastrukturen, Migrationen, etc.) umgesetzt, das waren aber nur Teile von einem gesamten Projekt. Doch um mehr Verständnis über Projektmanagement anzueignen, teils zu wiederholen, habe ich mir das Buch gekauft. Genau dafür finde ich es wirklich gut, mir gefällt auch das dieses Buch so kompakt ist, ist doch leichter unterwegs zu lesen. Was vielleicht noch nicht unwesentlich ist, es gibt auch genug Beispiele aus der Praxis, viele Checklisten, an die man sich halten kann (auch zum Download).

Wie fast alle Bücher vom Rheinwerkverlag ist auch dieses wieder ein gelungenes Buch.

Autor: Matthias Geirhos
Verlag: Rheinwerk
Preis: 12,90 Euro Buch/ 11,90 Euro eBook
ISBN: 978-3-8362-4098-7