bigger picture Karten

Nachdem bei den bigger picture Street ein 15%-Gutschein dabei war, dachte ich mir, ich schau mal, was es noch an Karten gibt. Im Grunde nur noch das Standard bigger picture, das ich mir dann auch gleich bestellt habe und innerhalb von wenigen Tagen bei mir eingelangt ist. Der Unterschied zu dem Street Karten-Set ist, das hier die Farbkarten fehlen. Ich habe hier schon zwei Karten gezogen, habe auch schon ein erstes Bild, aber bin noch nicht so ganz zufrieden damit. Werde das ganze dann mal in einem weiteren Betrag vorstellen.

Das bigger picture Kartenset gibt es hier, allerdings wegen Urlaub (bis 5. August) im Moment nur über Amazon und dort leider nicht nach Österreich lieferbar.

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Street -see the bigger picture

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(Foto Quelle: Kilian Kunz Google+)

Thomas Leuthard und Kilian Kunz haben über Startnext ein Crowdfounding Projekt gestartet mit see the bigger picture für die Street Fotografie. Ich habe da mitgemacht, zugegeben mit einer kleinen Beteiligung. Das ist schon eine Zeit her und ich habe es ehrlich gesagt auch schon vergessen gehabt. Vor ein paar Tagen habe ich auf Facebook dann gelesen, dass die Karten bald ausgeliefert werden und am Freitag das schon die ersten Unterstützer die Karten erhalten haben.

Heute war es bei mir so weit. Im Umschlag waren 8 Farbkarten, die doppelseitig bedruckt sind, sprich mit 16 Farben. Eine Karte mit einem Herzlichen Dank von Thomas und Kilian sowie ein Gutscheincode mit 15% für weitere biggerpicture Karten und natürlich das Kartenset selbst das aus drei Ein- & Anleitungskarten besteht. Darauf wird beschrieben wies es funktioniert, Hinweise zu Straßenfotografie in Deutschland und Tipps und der Umgang mit Konflikten. Die Zugehörigkeit der Bildauschnitt-Maske-Karte kann ich jetzt nicht bestimmen, spielt aber auch keine Rolle. Es gibt 10 Wissenskarten und 40 Aufgabenkarten.

Das Spiel funktioniert ganz einfach. Man mische die beiden Stapel (Wissen und Aufgaben) und zieht jeweils eine Karte. Die Kombination der beiden Karten ergibt die Aufgabe. Wenn eine Aufgabe mit einer bestimmen Farbe zu Meistern ist, kommen die Farbkarten ins Spiel.

Ich bin ein kompletter Neuling in diesem biggerpicturecardgame, aber ich dachte mir, ich probiere es einmal aus. Und ich muss natürlich zugeben, ich finde Thomas Leuthard sehr sympathisch, das sicher auch dazu beigetragen hat, dass ich bei der Crowdfounding Sache mitgemacht habe. Thomas habe ich vor ein paar Jahren in Wien getroffen und wir sind an einem Nachmittag über die Mariahilferstraße & Co gefotowalked (wie man das heute so schön sagt). Ich habe damals nicht viele Fotos gemacht, aber Thomas beobachtet und war fasziniert wie nahe er an die Leute ranging. Sein Stil hat sich seit damals weiterentwickelt/verändert, vor allem spielt heute der Hintergrund eine wesentlich größere Rolle als damals.

Jetzt muss ich nur noch irgendwie an Zeit kommen.

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Links:

Mainstream

Normal sein ist Mainstream. Ich hasse Mainstream. Mainsteam ist langweilig, trocken, ausgelutscht, fad, ein Leben bestimmt durch andere.

Sich darüber Gedanken zu machen was andere über einen denken ist anstrengend. Es ist unmöglich seiner Kreativität freien Lauf zu lassen, wissen, was man möchte, wenn man ständig an einer Wand von Blockaden hängen bleibt, getrieben durch vorgaben. Geschaffen durch unsere kranke Gesellschaft.

Ich habe es wirklich satt. Ich will mir darüber keine Gedanken mehr machen, ob meine Entscheidungen, mein Auftreten, meine Art anderen gefällt oder nicht. Es ist mir nun wirklich scheiß egal. Jeder denkt, er ist der Mittelpunkt des Universums. Fuck off! Ich bin der Mittelpunkt der Erde. Lebt euer leben, aber lebt euer eigenes und lässt es nicht von anderen bestimmen.

Übrigens, das ist eines meiner liebsten Selbstporträts von mir (2012).

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Nachwuchs

Am 1. Mai wurde mein dritter Sohn, mein viertes Kind insgesamt, geboren. Seitdem dreht sich alles nur noch um diesen kleinen Menschen, der mir unheimlich viel Freude bereitet. Egal ob er vor sich hin schläft, meine Worten lauscht, die Welt beobachtet oder wenn er seine Unterlippe vorschiebt, kurz bevor er beginnt zu weinen – ich könnte ihn die ganze Zeit beobachten und am liebsten würde ich ihn die ganze Zeit knuddeln.

Einige Bekannte und Freunde haben oft gemeint: „Wie kannst Du Dir das mit fast 40 noch mal antun?“. Nun mittlerweile bin ich 40 und es ist einfach genial. Die Zeit mit meinem drei Kinder davor habe ich nie so intensiv wahrgenommen wie die Zeit jetzt. Ich denke, es hat einfach mit dem Alter zu tun, gerade weil ich älter bin, genieße ich es vielmehr und freue mich, dass ich das alles nochmals Erleben kann. Der Nächste ist immerhin bald 13 und der größte wird bald 20.

Und weil das alles so ist, tut sich auch hier so unheimlich wenig. Ich komme kaum zum Fotografieren, habe nicht sonderlich viel Zeit mich meiner IT Projekte zu widmen und ebenso wenig Zeit zu zocken. Ich will das natürlich ändern, aber es wird wohl noch etwas dauern, bis der kleine Racker auch mal ohne Probleme ein wenig in der Wippe liegt oder dem Mobile seine ganze Aufmerksamkeit schenkt. Andererseits bin ich auch sooo froh, dass er die Nähe braucht, denn ich mag diese Zeit.

Hacker Hymne

Melody: Put another nickel in‘

Put another password in,
Bomb it out and try again,
Try to get past logging in,
We’re hacking, hacking, hacking.

Try this first wife’s maiden name.
This is more than just a game.
It’s real fun, it ist he same,
It’s hacking, hacking, hacking.

Sys-call, let’s try a sys-call.
Remember the great bug from V3,
Or RSX, it’s here! Whoppee!

Put another sys-call in,
Run those passwords out an then,
Dial back up, we’re logging in,
We’re hacking, hacking, hacking!

Chesire Catalyst

Quelle: Buch „Hackerland – Das Logbuch der Szene“ von Denis Moschitto/Evrim Sen (2.Auflage 1999 Tropen Verlag)

Link: Original Melodie auf YouTube

Spanning Tree Poem

Algorhyme

I think that I shall never see
A graph more lovely than a tree.
A tree whose crucial property
Is loop-free connectivity.
A tree which must be sure to span.
So packets can reach every LAN.
First the Root must be selected
By ID it is elected.
Least coast paths from Root are traced
In the tree these paths are placed.
A mesh is made by folks like me
Then bridges find a spanning tree.

Radia Perlman

Indoor-Porträts mit einfachen Mitteln

indoorportraitsmem_v2bCalvin Hollywood wird den meisten Fotografen ein Begriff sein. Allen voran wegen seiner Photoshop Kenntnissen. In diesem Videotraining wendet sich Calvin Hollywood vor allem an die Anfänger unter den Fotografen. Mit einfachen Mitteln zeigt er wie man an tolle Ergebnisse in der Porträtfotografie kommt. Von Baumarkt „Leuchtstäbe“ bis hin zum Ringlicht um unter 200 Euro, Aufsteckblitz aber natürlich auch normale 500 Watt Blitze. Die Setups sind für Porträts von Frauen und Männern. Die Modelle sollten allen die Calvin kennen, auch bekannt sein. Die Ergebnisse sind für den geringen Aufwand wirklich sehr gut.

Anstatt Photoshop kommt diesmal NUR Lightroom dran. Dass mit Lightroom nicht alles so möglich ist, wie mit Photoshop ist klar. Aber vieles ist auch in Lightroom möglich, das zeigt Calvin zu den gemachten Bildern aus den zuvor gezeigten Shootings.

Wie schon oben erwähnt, richtet sich dieses Videotraining mehr an Einsteiger in die Porträtfotografie. Wer bisher nur komplexe Blitzaufbauten genutzt hat, könnte hier natürlich auch neue Möglichkeiten finden. Es muss gar nicht immer so kompliziert sein, um an tolle Ergebnisse zu gelangen.
Für mich war dieses Videotraining ein Begleiter in der Bahn, auf dem Weg zur Arbeit bzw. nach Hause. Hat sich daher auf alle Fälle gelohnt, weil mir Calvin damit wieder klargemacht hat, auch wenn Dinge bei Fotografen ausgelutscht sind, heißt das nicht das es nicht dem Kunden gefällt.

Trainer: Calvin Hollywood
Dauer: 2 Stunden 59 Minuten
Anbieter: Video2Brain
Link zum Videotraining

Howto’s

Einige der alten Beiträge (Anleitungen und Rezepte) kommen nun in den nächsten Tagen nach und nach online. Wird sicher ein wenig dauern, da mir derzeit die Zeit dazu fehlt, aber wie man unter Howto’s erkennen kann, habe ich bereits damit begonnen.

Bitte um etwas Geduld.

Frühling

Der Frühling ist meine liebste Jahreszeit. Die Sonne strahlt schon am Morgen, alles grünt und beginnt zu blühen. An sich bin ich kein Natur Fotograf, aber ab und an gibt es Stimmungen, die ich einfach einfangen muss. Nicht dass diese Fotos dann so toll wären, aber das Gefühl, dass ich damit verbinde, wird mit dem Foto zu einer Erinnerung eingefangen. Das sind die Tage, wo ich am liebsten draußen bleiben würde, und einfach nicht zur Arbeit gehen möchte.

Frühling

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Betrachter

Ich war erst unlängst in meiner Heimatstadt Wien unterwegs. Es war die lange Nacht der Forschung, die alle zwei Jahre (habe ich mir sagen lassen) stattfindet, wo ich einen kleinen Teil des naturhistorischen Museums besuchen könnte. Gezeigt wurden diverse Funde aus den verschiedensten Zeitalter. Ich muss leider gestehen, die Begeisterung meines Sohnes konnte ich nicht teilen. Aber was meine Aufmerksamkeit gewonnen hatte, waren die Bilder, die gleich unterhalb der Decke hingen. Kunstwerke. Ich war fasziniert.
Als ich das letzte Mal in einem Museum für Kunst war (ich meine keine Fotoausstellung) konnte ich dem Ganzen nichts abgewinnen. Darüber bin ich nicht verwundert, war ich doch damals noch ein Schüler und hatte ganz andere Dinge im Kopf (welche weiß ich nicht mehr, aber andere).
Seit der Fotografie, wo ich mich natürlich auch eingehend mit Bildkomposition beschäftigt habe, verstehe ich viel mehr über die Bildwirkung und wie man Dinge gut bis gekonnt in Position setzt. Ich will nicht behaupten ein großartiger Fotograf zu sein, aber es gibt Dinge die lernt man recht schnell, wenn man sich mit der Materie befasst.
Als ich die Bilder betrachtete, habe ich festgestellt, wären sie ein Foto, ein Platz, der sich vor meinen Augen so abspielt, würde ich das Foto auch genau so ablichten. Natürlich haben mir nicht alle Bilder gefallen, aber es waren wirklich tolle Werke dabei.
Ihr könnt Euch sicher vorstellen, welches Museum ich als nächster besuchen will. Das kunsthistorische Museum und es dürfte schon auf mich warten.

So wie ich die Malereien der Künstler betrachtet habe, so betrachten die Betrachter meine Fotos. Vielleicht nicht immer mit dem gleichen Hintergrundwissen, aber den Sinn für das Schöne haben wir fast alle. Ob wir ein Foto nun wirklich toll finden oder nur gut, das mag vielleicht etwas unterschiedlich sein, aber ein scheiß Foto erkennen wir fast alle.
Damit kommen wir zu dem Punkt an dem wir Fotografen feststellen müssen, egal was wir auf unserem Foto ablichten, als Fotograf sind wir dafür verantwortlich, was auf dem Foto zu sehen ist, was nicht und wie es wirkt. Wir müssen uns also immer bewusst machen, egal wie wir uns entschieden haben, der Betrachter darf davon ausgehen, es war eine bewusste Entscheidung, was auch immer auf dem Foto zu sehen ist.
Damit ist die Aussage: „Die Szene war aber so.“ nicht gültig, denn wir hätten uns auch entscheiden können das scheiß Foto nicht zu machen bzw. es zu löschen, eine andere Position oder Komposition zu wählen und es somit dem Betrachter zu ersparen.
Ich will nun auch viel bewusster fotografieren, mehr darüber nachdenken wie der Betrachter das Gezeigte aufnimmt, ob es die Wirkung hat, die ich transportieren möchte. Und wenn nicht, wie kann ich diese Wirkung erzeugen durch eine andere Position, anderes Objektiv, andere Elemente, etc. Ich weiß, dass ich oft gut treffe, auch ohne darüber nachzudenken. Einfach deshalb, weil ich verstanden habe, wie die Regeln funktionieren, wie Bildkomposition funktioniert. Aber damit bleibt man langweilig, fotografiert wie die meisten anderen auch. Ich will mich schon seit Längerem in gewisserweise fotografisch verändern, weiter entwickeln. Ich denke es wird nun an der Zeit das in die Tat umzusetzen.