Entschleunigung

Heute Morgen, als ich kurz bei meinem Schreibtisch gesessen bin und auf das Regal mit den Fotobüchern geschaut habe, habe ich kurz meine Gedanken abschweifen lassen. Eigentlich wollte ich meine Sachen packen für die Arbeit, bin aber an das Betrachten von Bildbänden gekommen. Der Gedanke das sich Fotografen Zeit nehmen, Fotos von anderen Fotografen zu betrachten und das in Ruhe. Darüber nachdenken, was sich der Fotograf wohl dabei gedacht hat. Wer das schon mal gemacht hat, weiß, es nimmt eine gewisse Zeit in Anspruch.

Mir ist aufgefallen, weil mir meist wenig Zeit bleibt, versuche ich so viel an Informationen wie möglich in kürzester Zeit aufzunehmen und zu verarbeiten. Das hat zur Folge, dass ich vieles wieder vergesse oder gar nicht die Zeit finde ernsthaft darüber nachzudenken. Sprich, es passiert oft das ich 2 Tage später, ein paar Seiten weiter, gar nicht mehr so genau weiß was ich alles in den vorherigen Seiten gelesen habe.

Ich stelle also fest, ich lasse mich vom Strom des Stresses mitreißen, anstatt mir die Zeit zu nehmen, mich mit Themen intensiv auseinanderzusetzen. Gerade das ist für meinen geplanten Weg in der IT doch wichtig.

Deshalb versuche ich nicht zu viele Ziele zu haben. Aktuell ist Linux (Client/Server), HTML5 und CSS3 und bald auch Python ein Thema. Hinsichtlich der Informatik will ich noch mal mit dem Buch „IT Handbuch für Fachinformatiker“ beginnen und mir auch entsprechend Zeit nehmen. Und wenn ich bei einem Thema etwas abschweife, dann, weil es auch zu dem Thema passt. Also Beispiel z. B., wenn es um das Thema TCP/IP gehen sollte, dann werde ich mir dazu auch die entsprechenden Dokumente und Spezifikationen anschauen. Ich will also den Detailgrad in Informationen für mich erhöhen, mir aber generell mehr Zeit mit den Themen, lassen um auch entsprechend darüber nachdenken zu können.

Doch wie auch immer es sein wird, in den nächsten 1-2 Jahren wird sich nicht viel ändern, denn solange mein kleiner Sohn so klein ist, braucht er auch sehr viel Aufmerksamkeit. Mir ist es nicht so wichtig, im Hinblick des kleinen Rackers, ob ich mein Ziel in 2 oder 5 Jahren erreiche.

Durch einen ehemaligen Kollegen bin ich wieder auf Linux gekommen und ich habe beschlossen mich tiefer mit Linux befassen, um dies ggf. auch beruflich machen zu können. Deswegen gibt es nun auch eine Linux Workstation und ein Notebook in meinem Netzwerk, Server sind natürlich auch geplant.

Fakt ist, ich bin in den Strudel der Gesellschaft gerutscht, alles schneller, immer mehr und dass in wenig Zeit, zu erledigen. Aber eigentlich sollten wir die Dinge die wir gerne machen, doch viel mehr genießen als zu versuchen so viel wie möglich davon in kürzester Zeit zu machen. Ich werde versuchen es in Zukunft besser zu machen, sonst werde ich mein Ziel definitiv nicht erreichen.

ipcalc für Windows

Ein weiteres Terminal-Tool, das unter Linux sehr nützlich ist, ist ipcalc. Leider gibt es das in der Form nicht für Windows, allerdings bieten sich zwei andere Varianten an. Einmal eine online Version und einmal eine Version zum installieren (GPLv3).

Die Online Version ist HIER zu finden.

Die Installationsversion, IP Subnet Calculator, ist HIER zu finden.

Natürlich kann man die Netze auch selbst kalkulieren, aber wer macht das noch, wenn er einen Computer dafür hat?

Wer dennoch selbst Rechnen möchte, HIER habe ich eine kleine Anleitung dazu gefunden.

 

Whois…

Der Befehl whois, ist ein Protokoll, mit dem man die Eigentümer von IP-Adressen als auch Internetdomains abfragen kann. Unter Linux ist es bei vielen Distributionen vorinstalliert unter Windows leider nicht. Genau genommen gibt es whois für Windows nur von Sysinternals das von Microsoft schon vor einiger Zeit aufgekauft wurde. Das Programm kann HIER von technet heruntergeladen werden.

Ich habe mir die whois.exe in das System32 Verzeichnis kopiert (c:\windows\system32\) und kann somit den Befehl ohne Pfadangabe aus der Command Prompt (CMD) starten.

Zum Beispiel:
whois gweep.at

Windows Server 2016 – Role install error

Als ich unter MS Windows Server 2016 Hyper-V installieren wollte, kam es zu folgender Fehlermeldung:

The ws-management service cannot process the request. The service is configured to not accept any remot shell requests.

Die Installation wird wegen des Fehlers nicht gestartet. Abhilfe schafft der PowerShell Befehl:

Enable-PSRemoting

Dann lässt sich auch Hyper-V installieren.

Breaking the rules

breakingtherulesEs gibt ein paar Regeln (nicht Gesetze), die in der Fotografie, Malerei, etc. genutzt werden. Diese Regeln sollte an sich jeder auf dem spezifischen Gebiet kennen. Dann folgt die Regel, breche die Regeln. Das haben die meisten, die sich für Fotografie interessieren, auch schon gehört. Und ebenso bekannt ist natürlich auch: Regeln sind da, um gebrochen zu werden.

Genau darum geht es in diesem Videotraining. Da geht es um Gewohnheiten brechen, vorgehen, um ggf. die Regeln zu brechen, unübliches Licht Setup, Nude Makeup für ein Model Shooting, Blendenflecken, Leaks, Flares, „unübliche Orte“, Gegenstände vor die Kamera halten, verschiedene Lichtquellen, uvm. Wer es nicht schafft selbst kreativ zu werden, der hat hier aber auch einige Beispie,le die man nachmachen kann.

Für Anfänger und teils auch Fortgeschrittene interessant, dem Profi wird hier vermutlich nichts Neues begegnen.

Als „Fan“ von Krolop & Gerst, habe mehrere Videotrainings und Livesendungen gesehen sowie ein paar Workshops besucht, kann ich das Videotraining nur empfehlen, muss aber auch gestehen, dass ich gerade deswegen doch einiges aus dem Inhalt kenne bzw. der Inhalt meine eigenen Gedanken unterstreicht.

Trainer: Martin Krolop
Verlag: Rheinwerk Verlag
Laufzeit: ca. 5 Stunden
Preis: 49,90 € (DE) / 50,40 € (AT)
ISBN: 978-3-38362-3019-3

Linux – Das umfassende Handbuch

linux_duhandbuch„Linux – Das umfassende Handbuch“ oder unter Insidern auch „Der Kofler“ genannt, ist sozusagen das Standard Referenzwerk unter den Linux-Büchern. 1395 Seiten ohne Index, mit Index 1430. Das ist ein ordentlicher Ziegel und definitiv keine leichte Lektüre, die man als Taschenbuch mitnehmen kann. Es ist ein Nachschlagewerk um sich zu den verschiedensten Themen einen Überblick zu verschaffen. Ob ich nun nach einem Software Raid suche, Konsolen Befehle, Raspberry Pi, Bestimmtes zum Thema Audio und Video, Mail, Graphic User Interface, Paketmanager, Netzwerkkonfiguration, MySQL und MariaDB, DHCP/DNS, Samba, Cubs, usw. Es ist ein wirklich sehr umfangreiches Nachschlagewerk.

Ich habe nicht vor den Kofler von vorne nach hinten durchzulesen, auch wenn ich das gerne würde, vielmehr dient er mir als das, wie schon erwähnte, Nachschlagewerk am Schreibtisch. Wenn mich etwas zu einem Thema interessiert, schlage ich das Inhaltsverzeichnis oder den Index auf, und lese mich in das Thema ein. Ist mir die Antwort ggf. zu wenig, bleibt mir immer noch das Internet bzw. kann ich mir eine entsprechende Lektüre anschaffen.

Will ich mir z. B. zu Hause auf einer VM, auf meinem Server einen Intranet Server einrichten, dann finde ich dafür ausreichend Informationen in diesem Buch. Um eine MySQL-Datenbank ins Internet zu stellen, bedarf es natürlich eine höheren Absicherung, weswegen ein separates Buch zu diesem Thema sinnvoller erscheint, als die 19 Seiten in diesen Buch.

Fazit: Aus meiner Sicht ist dieses Buch ein muss. Mein letzter Kofler war von 2011 und damit in mancher Hinsicht veraltet. In übrigen ist dem Buch eine CD beigelegt, wo das Buch auch als PDF abgelegt ist. Das ist ganz praktisch wenn man z. B. Das umfassende Handbuch mit dabei haben möchte, für den Fall, dass man etwas nachschlagen muss, aber nicht das ganze Buch mitschleppen will (was durchaus verständlich ist). Finde ich sehr löblich vom Verlag, dem Leser dieses Vertrauen entgegen zu bringen.

Autor: Michael Kofler
Verlag: Rheinwerk Verlag
Preis: 49,90 € (DE) / 51,30 € (AT)
ISBN: 978-3-8362-3775-8

Raspberry Pi – Das umfassende Handbuch

rpi_das_umf_handbuchMit 1070 Seiten ohne Index, kann man durchaus von einem umfassenden Handbuch sprechen. Natürlich werden viele Themen nur angeschnitten, wie zum Beispiel die Elektronik oder selbst die doch sehr gut ausgeführten Python Kapitel, aber gerade solche Themen werden in der Regel über mehrere Bücher verteilt gelehrt.

Die Themen sind sehr vielfältig, alles beginnt, damit das man erst mal den Raspberry Pi kennenlernt. Das soll heißen, auf was soll ich beim Kauf achten, wie ist der Raspberry Pi aufgebaut, wie erstelle ich eine SD-Karte mit Betriebssystem für die Installation. Arbeiten am Terminal, Linux Grundlagen und sogar die Installation von Ubuntu ist dabei. Dann widmet sich ein ganzer Teil dem Thema Mediacenter. Darauf folgt ein Teil, der sich der Hardware widmet. Darin befinden sich nicht nur detaillierte Informationen zum Raspberry Pi, sondern zum Beispiel auch ein Elektrotechnik-Crashkurs, wo es darauffolgend um Servomotoren, Bussystem, LEDs, Temperatursensoren, USV, uvm. geht. Dann folgt die Programmierung, der größte Teil ist Python gewidmet. Aber es werden auch andere Programmiersprachen angeschnitten. Dann geht es schon los mit zahlreichen Projekten, entweder zum Nachbauen oder als Basisideen für eigene Projekte.

Wer zum Beispiel mehr über Python lernen will, oder auch zur Elektronik, der kann sich dann entsprechendes Lehrmaterial besorgen. Für mich ist zum Beispiel von Anfang an klar gewesen, dass ich die Python Programmierung lernen möchte, weswegen ich mir zu diesem Thema als nächstes entsprechende Bücher anschaffen möchte. Der Raspberry Pi hat für mich zwei Funktionen, die eine wäre einfache Server Projekte für 24/7 Betrieb zu Hause aufzusetzen. Das kann ein Webserver sein, ein Syslog Server, ein langsameres Cloud-System, Monitoring, Videoüberwachung, etc.. Die andere Funktion wäre, dass ich mich mit Elektronik befasse, was mich schon immer fasziniert hat, aber ich nie genug Zeit investiert habe.

Dieses Buch ist für mich ein Nachschlagewerk, wo mir die Informationen nicht reichen, suche ich im Internet oder schaffe mir eine entsprechende Lektüre an. Genau, dass was man von einem Handbuch erwarten würde, nur dass der Begriff umfassend hier sehr gut zutrifft.

Tolles Buch mit tollen Autoren. Michael Kofler, Charly Kühnast und Christoph Scherbeck. Michael Kofler sollte den meisten Linux Nutzern ein Begriff sein, da er doch schon seit 20 Jahren Autor des Buches ‚Linux – Das umfassende Handbuch‘ ist.
Ich bin begeistert, vor allem auch von dem verständlichen Schreibstil, etwas das mir persönlich sehr wichtig ist, weil es entscheidet, ob ich ein Buch gerne lese oder nicht. Ich habe aber trotzdem nicht das Buch von vorne bis zum Ende gelesen, sonst könnte ich die Rezension noch nicht schreiben.

Autoren: Michael Kofler, Charly Kühnast und Christoph Scherbeck
Verlag: Rheinwerk Verlag
Preis: 39,90 € (DE) / 40,10 € (AT)
ISBN: 978-3-8362-4220-2

Neues auf der Seite

Da ich nicht jedes Update der Seite ankündige, hier eine kleine Übersicht, was sich geändert hat:

Unter den Links sind vor allem Raspberry Pi Links hinzugekommen. Bei den Howto’s nur ein kleiner Beitrag über Scrot, einem Screenshot Tool für den Raspberry Pi unter Raspbian und zu guter Letzt ein paar wenige Informationen über mich über den Menüpunkt $who. Wird sicher noch mehr, aber mir wollte natürlich in den letzten Tagen nichts weiter Sinnvolles einfallen. Aber wenn jemand Weiteres wissen möchte, einfach eine Mail an gweep@gweep.at.

Das Buch für Ideensucher

buch_ideen_sucherIch habe mir das Buch besorgt, da ich als Fotograf immer wieder mal nach kreativen Ideen suche. Als ich das Buch in den Händen hielt und die Seiten durch meine Finger gleiten ließ, war ich von der Haptik angetan. Ich weiß, das ist für den Inhalt irrelevant, aber wie man auch beim Essen sagt: „Das Auge isst mit…“ so sehe ich das auch bei einem Buch. Gleich aufgefallen ist mir, neben der netten Aufmachung, dass wichtige Texte schon für unterstrichen wurden.

Als ich dann begonnen habe das Buch zu lesen, begann alles wie bei einem Motivationstraining. Erstmal lernen an sich selbst zu glauben, nicht an sich zweifeln und jeden möglichen Zweifel aus dem Weg zu räumen. Auch die großen hatten nicht nur Ideen, sondern mussten sich dorthin hinarbeiten. Man vermutet es, bzw. war es mir schon von anderen Motivationsbüchern und Videotrainings klar, aber man hört es immer wieder gerne, das auch großen wie Eddison oder Steve Jobs, die Ideen nicht einfach zugeflogen kamen.

Danach erst beginnt das Buch mit dem Teil, wie man auf Ideen kommt, was man tun kann, wenn man Blockaden hat. Genügend Tipps für Teams, Kunden, usw. Ich persönlich habe das Buch für mich gelesen, deswegen musste ich natürlich selektieren, wenn mein Ziel ist, es nicht einen Kunden zufriedenzustellen, sondern vorwiegend einmal mich selbst. Mein Ausgangspunkt ist damit ein anderer. Dennoch sind die Techniken und Tipps in diesem Buch größtenteils hilfreich.

Was mir noch gut gefällt sind die Zusammenfassungen am Ende der Kapitel/Abschnitte, so dass man gut Nachschlagen kann, ohne gleich noch mal den ganzen Text lesen zu müssen.

Insgesamt ein wirklich tolles Buch, welches gut gelungen ist und sich lohnt. Von der Größe sehr angenehm zum Mitnehmen und findet auch leicht Platz auf dem Schreibtisch, oder wo auch immer man das Nachschlagewerk haben möchte. Wenn ich die Zielgruppe bestimmen müsste, sowohl der Business- als auch der private Bereich. In manchen Fällen muss man die Lösungen und Ansätze ein wenig abändern, dass sie zu seinem eigenen Bereich passen.

Autor: Philipp Barth
Verlag: Rheinwerk Verlag
Preis: 29,90 € (DE), 30,80 € (AT)
ISBN: 978-3-8362-4282-0

Meine Linux Workstation

Nachdem ich gerade nicht so viel zu berichten habe, dachte ich, ich stelle mal, meine Linux Workstation vor. Dabei handelt es sich um ein schon älteres Gerät, welches bis Ende 2014 noch meine Workstation für Windows war. Danach wurde der PC zu dem Spiele PC meines Sohnes und Ende 2015 zu meinem Backup Server. Bis Ende September blieb der Status auch so erhalten. 2012 herum habe ich den PC zusammengestellt.

Ich kaufe gerne Hardware, die zum Übertakten gedacht ist, auch wenn ich selbst nicht übertakte, aber die Teile halten einfach wesentlich länger. Zugegeben, zuvor war ein MSI-Mainboard verbaut, da hat aber leider seinen Dienst eingestellt und wurde gegen ein Gigabyte ersetzt.

Getestet habe ich bisher Ubuntu 16.04 LTS und Fedora 24, jeweils mit Gnome. Fedore 24 mit KDE lief auf dem System nicht so schnell und wünschenswert. Treiber musste ich in keinem Fall installieren.

Die Hardware Liste:

  • AMD Phenom II X6 1090T 6x 3.2GHz Prozessor
  • Noctua NH-U12P SE2 CPU-Lüfter
  • Gigabyte GA-870A-USB3 Mainboard
  • 16GB 1333MHz (0,8ns) 4x 4GB DDR3 Arbeitsspeicher
  • ATI Radeon HD 7970 Grafikkarte
  • Intel SSDSA1M160 160GB SSD
  • WD WD1002EAEX-0 Black 1TB 64MB Cache/7200rpm Festplatte
  • DVD Laufkwerk
  • Thermaltake Commander MS-I Snow Edition
  • 1x Arctic F12 PWM PST hinterer Lüfter
  • 1x Noctua 12cm vorderer Lüfter
  • 550 Watt Netzteil

Alles in allem nichts besonders, aber das System läuft flüssig und stabil. Tat es im Übrigen mit Windows auch.

Upgedatet am 24.11.2016