Odroid Go

Odroid an sich ist einigen sicher ein Begriff, die Firma stellt Mikrocontrollerboards her, die Leistungsfähiger sind als die bekannten Raspberry Pi’s (und natürlich Preislich auch teurer). Bei dem Ordoid Go handelt es sich ebenfalls um ein Mikrocontrollerboard allerdings mit allem Drum und Dran (ausgenommen MicroSD-Karte). Das soll heißen, eine Console für unterwegs welche stark an den Gameboy Color erinnert (Gehäuse, Microcontrollerboard, Display, Akku, USB-Kabel, usw.).

Der Ordoid Go wird als Bausatz geliefert und ist für ca. 40 Euro zu haben (+/- ein paar Euro). Löten muss man nichts, lediglich zusammenstecken und ein paar Schrauben eindrehen. Die Anleitung wie man den Odroid zusammenbaut, gibt es HIER (wirklich keine Hexerei). Aufpassen sollte man beim Display, damit dieses nicht beim Einbau schaden nimmt, ansonsten ist der Zusammenbau einfach.
Was man noch benötigt ist eine MicroSD-Karte. Wer eine hat, kann diese ruhig nutzen, ich habe eine 32GB-Karte gekauft (SanDisk Ultra für unter 10 Euro, 16GB gibt es für knappe 8 Euro) , welche aber vollkommen überdimensioniert ist. 8GB sind mehr als ausreichend zumal die meisten Spiele keine 100kb groß sind.  Die MicroSD-Karte einfach auf Fat32 kopieren, die Files wie auf der Homepage beschrieben (HIER) auf die MicroSD-Karte kopieren und schon ist das Gerät bereit.
Nun gibt es die Möglichkeit Roms von NES, Gameboy, Gameboy Color, Sega, usw. in den entsprechenden Rom-Ordner zu kopieren und los geht es.
Es können auch weitere Emulatoren installiert werden, wie z.B. ein Commodore 64 Emulator. Wer entsprechende Spiele hat, kann die Roms (Anleitungen gibt es im Netz) auslesen und auf die MicroSD-Karte kopieren.

Der Ordoid kann aber noch mehr als nur zum Spielen verwendet werden. Es gibt auch noch eine Schnittstelle um z.B. Sensoren anzuschließen die man mittels Python entsprechend Ansprechen kann, um Daten auszulesen. Zum Beispiel Temperatur, Entfernung, etc.

Der Akku hält in etwa 8 Stunden und wird mittels Micro-USB geladen. Was mir gut gefällt ist dass, der Odroid Go recht schlank ist und ich meinen Smartphone-Akku nicht belasten muss, wenn ich mal etwas spielen möchte (kommt selten vor). Er besitzt auch Bluetooth und WiFi, womit er für die verschiedensten Dinge genutzt werden könnte.
Wer sich für die technischen Daten interessiert, diese sind HIER, unter den Spezifikationen zu finden.

Fazit: Es ist der zweite Ordoid Go in unserem Hause. Den Ersten habe ich für knapp 50 Euro beim heise-Shop gekauft, den Zweiten für etwas über 45 Euro (inkl. Versand) bei Pollin. Den ersten Odroid hat mein 15 jähriger Sohn einverleibt da er gefallen an Retro/Pixel-Games hat. Ich habe die meisten dieser NES und Gameboy Spiele nicht gespielt, ist also lediglich ein Nachholbedarf oder vielmehr, Zeitvertrieb beim Warten (Kaufhaus, Arzt, Bus, Zug, etc.). Unser Gameboy Color hat schon vor einiger Zeit das zeitliche gesegnet.
Wer mit solchen Dingen Spaß hat, dem kann ich den Odroid Go wärmstens empfehlen. Langzeit Erfahrung gibt es damit keine, den Ersten habe ich in etwa 2-3 Wochen vor Weihnachten 2018 gekauft.
Im übrigen gibt es Foren mit verschiedenen Bastelprojekten und Einsatzzwecke bis hin zu eigene Games. So gibt es auch das alte Doom für den Ordoid Go.

Phoenix Bios und Linux

In Zukunft wird es nun auch neben den AMI-Bios Updates auch Phoenix Bios Updates unter Linux geben. Angesichts von Meltdown und Spectre eine weise Entscheidung, man weiß sowieso nicht, was in Zukunft noch alles an Problemen auf uns zukommt.

Auf meinen Lenovo Notebooks bekomme ich z.B. über Ubuntu seit einiger Zeit die BIOS-Updates. Mehr Infos auf golem.de.

Trojaner Emotet breitet sich aus …

Achtet bei den Mails sehr genau darauf, was Ihr aufmacht, von wem sie kommen und ob das, was ihr bekommt überhaupt im Bereich des Möglichen liegt. Sprich, was kryptisch ist, leider nicht aufmachen oder ggf. vorher Rückfragen, ob die Datei wirklich von der entsprechenden Person ist.

HIER geht es zum Bericht von heise.de, und HIER von BSI (DE).

Amazon und Aktionen – Vorsicht

Es ist zwar nicht so als würde man total in die Kacke treten, aber es kann doch sehr irritierend sein. So gab es unter anderem eine Aktion von einer Uhr für knapp unter 80 Euro. Der Hersteller gibt einen Preis von 649 Euro an. Natürlich waren alle dran diese Uhr zu kaufen, klingt ja erst mal super. Wenn man die wieder verkauft, macht man einen wahnsinns Gewinn. Doch wenn man sich im Netz umsieht, kostet die Uhr im Netz nicht wesentlich mehr als der Aktionspreis. Somit wird der Verkauf zu keinem Gewinngeschäft.

Und es gibt Aktionen, die sind schneller wieder von der Liste, als man schauen kann, heute z.B. das Samsung Galaxy S8 für 359 Euro. Beim Ersten durchstöbern gesehen, beim Zweiten war das Angebot verschwunden.

Daher immer genau schauen, was für Angebote das sind, wie viel sie eigentlich regulär kosten, damit man am Ende nicht enttäuscht ist. Man will ja schließlich sich etwas ersparen, nicht verarscht werden. Das passiert übrigens auch im Einzelhandel, bevor noch jemand meint: „Selber schuld, wenn man bei Amazon einkauft.“

Ich hab mir die Uhr übrigens nicht gekauft, gefällt mir nicht 🙂

Damit keiner meint, meine Behauptung sei aus der Luft gegriffen, hier ein paar Screenshots zu dem Thema mit der Uhr:

Cyber-Monday-Woche Preise

Hersteller Preis

Preise im Netz

Apple … Drecksfirma

Es ist ja nicht so als würde ich mir noch irgendetwas von Apple kaufen, aber es nervt mich was dieses Drecksunternehmen unternimmt, um es jedem auf der Welt zu erschweren oder um die Leute zu verarschen. Mir ist schleierhaft, warum es heute noch Menschen gibt, abgesehen von DAU’s, die den Mist von Apple kaufen. Innovativ ist das Unternehmen seit Steve diese lausige Welt verlassen hat, definitiv nicht mehr.

T2-Koprozessor und Reparaturen

Aktivität

Durch meinen Firmen wechsel, eigentlich auch Job wechseln, komme ich in der nächsten Zeit etwas weniger zum Blogposten. Windows tritt immer mehr in den Hintergrund, Linux meldet sich vermehrt zu Wort. Schwerpunkte sind vor allem Ubuntu un RedHat/CentOS. Aber auch Raspbian und KaliLinux sind Distributionen, mit denen ich aktuell so in Kontakt komme. RedHat/CentOS im Server Sektor, Ubuntu im Client Einsatz, Raspbian für die Raspberry Pi und KaliLinux, weil es mich einfach interessiert, ggf. zum Schwachstellen suchen.

Abgesehen von Linux an sich, verschieben sich meine Schwerpunkte aktuell zur Container-Virtualization. Ebenso ist es mein Ziel, alles, was mit Linux zu tun hat, langsam nach gweep.eu zu verschieben. Da mir die Zeit fehlt eine eigene Seite zu Scripten, werde ich auch dort auf ein CMS setzen. Wann ist aber aktuell noch unklar.

Hostname ändern (CentOS7, Ubuntu 18.04 LTS)

Den Hostnamen, also den Rechnernamen, zu ändern ist relativ einfach. Unter Ubuntu checkt man den Rechnername einfach indem man in der bash/Terminal Fenster folgenden Befehl absetzt:

Um den Namen zu ändern, sind root Rechte von nöten:

Unter CentOS funktioniert das etwas anders. Mit dem Befehl:

Wird der Hostname angezeigt. Ebenfalls in der bash bzw. im Terminal Fenster. Um den Hostnamen zu ändern, ist folgender Befehl, natürlich als root, von nöten: