Windows 10 Leistungsindex MSI Apache Pro GE72MVR 7RG-008

Das Ergebnis des Windows 10 Leistungsindex des MSI Apache Pro GE72MVR 7RG-008:

Da ich keine anderen Testprogramme besitze und eigentlich immer in der Praxis messe, kann ich mich nur nach dem Test von MS Leistungsindex richten.

Mit 180-ca. 200 FPS bei 120Hz, ist es gegenüber meinem Stand PC mit dem Intel i7-6700K und einer GeForce GTX 1080 etwas langsamer. Dieser erreicht bei gleichen Settings 280-300fps (300fps sind max. eingestellt) bei 144Hz. Warum das so ist? Zum einen ist der i7-7700HQ niedriger getaktet als der i7-6700K, zum anderen werden alle Komponenten in einem Notebook, Temperatur bedingt, runter getaktet. Die Höchstleistung ist nur in Spitzen zu erreichen, nicht dauerhaft. Die GraphicsScore sind deshalb so niedrig, weil in dem Test die Intel OnBoard Grafikkarte verwendet wurde und nicht die leistungsstarke GTX 1070. Der Vorteil von intel OnBoard Karten ist, das der Akku länger durchhält.

Mehr will ich an der Stelle noch nicht zu diesem Notebook sagen. Im Vergleich der Leistungsindex mit dem Stand-PC:

Der DiskScore ist beim Stand-PC mit Sicherheit deswegen weiter unten, weil zwei Festplatten verbaut sind und nicht nur SSDs. Eine M.2 SSD fehlt hier z. B. komplett.

Firewall PC #2

Um das Thema nun abzuschließen. Ich habe in meinem Kasten, nachdem mich mein Sohn nach Kabelbinder gefragt hatte, noch DDR3 Ram gefunden. Somit habe ich einen weiteren 4GB Riegel in das Mainboard gestopft und das System hat nun 8GB Ram. Damit ist die Firewall doch ganz gut ausgestattet. Hier noch mal die technischen Daten:

  • 8GB DDR3 Ram
  • Intel Celeron N3150 (4x 1.6GHz)
  • Intel SSD 180GB
  • 2x 1GBit Netzwerkkarten (OnBoard)
  • Komplette passiv gekühlt, daher lautlos

Ich habe mich für eine Linux Firewall entschieden, wo ich auch noch viele Möglichkeiten habe andere Services zu aktivieren. IPTables/firewalld wäre mir alleine etwas zu „einfach“ gewesen, daher, wie schon mal erwähnt, eine NGFW (Next Generation Firewall).

Gegenüber meiner alten Cisco Firewall habe ich sofort einen Unterschied beim Seitenaufbau von Facebook und sogar bei dieser Seite, gemerkt.

Ich bin erst mal so damit happy, aber ich denke, ich muss mir noch eine bauen, um mir auch andere Lösungen anschauen zu können. Aber das ist ein Projekt für einen anderen Zeitpunkt.

Die Fotoschule in Bildern – Bildgestaltung

Zum Thema Bildgestaltung habe ich mittlerweile schon einige Bücher gelesen und das Thema wird zum Teil, auch immer wieder in Büchern aufgegriffen, die einen anderen Schwerpunkt haben. Ich persönlich kann es nicht oft genug lesen, wiederhole das Thema Bildgestaltung, nur allzu gerne. Warum? Weil man sich Dinge besser merkt, wenn man sie öfter liest, sieht, hört oder macht. Mehrmals das gleiche Buch zu lesen veranlasst mich immer dazu, geistig abzudriften, anstatt beim Thema zu bleiben.

Aber nun zum Buch. Die Serie Fotoschule in Bildern, erklärt sich schon durch den Titel. In diesem Buch wird in Bildern dargestellt, was dem Leser mitgegeben werden soll. Natürlich begleitet mit entsprechenden Text. Das sorgt folglich für ein besseres Verständnis, da man sieht, was der Autor einem erklärt.

Bei der Bildgestaltung geht es darum, Bilder richtig zu erfassen. Egal ob das in einer gewissen Situation ist, die sich eben ergibt, oder ob man ein Foto inszeniert. Nur wenn ich weiß welche Dinge (wie Linien, Formen, Farben, Tiefe, etc.) im Bild wie wirken, nur dann kann ich auch das Bild danach gestalten. Natürlich kann es passieren, das ich bei 500 Fotos, eines dabei habe das stimmt, ohne dass ich mir jemals Gedanken darüber gemacht habe, wie das Bild wirkt und was darauf Einfluss nimmt. Die Zufallstreffer gibt es immer, bei jedem. Aber es ist doch wesentlich interessanter, wenn man statt nur ein Foto von 500, zum Beispiel die Zahl der guten Fotos auf 100 von 500 erhöht. Und je mehr man übt, desto weniger Ausschuss produziert man, desto weniger geht verloren, was man perfekt auf ein Bild bekommen hätte können, wenn man nur gewusst hätte wie man mit Linien, Tiefe, Licht, Gegensätze, etc. umgehen sollte.

Das Thema Bildgestaltung lege ich wirklich jedem Fotografen nahe. Und eines kann ich auch gewiss sagen, nur, wenn man weiß, wie es geht, heißt es auch noch lange nicht, dass man es in den Situationen auch wirklich dann einsetzt, wenn man es braucht. Es bedarf also auch Zeit, Geduld und natürlich Übung, ehe das Thema so greift, wie man es sich erhofft. Aber mit jedem Schritt kommt man einen Schritt weiter. Nicht umsonst wird die Fotografie als Handwerk bezeichnet. Selbst dann noch, wenn sie schon digital ist. Übrigens, mit dem Wissen aus dem Buch in ein Museum zu gehen und sich die alten Gemälde bewusst anzusehen, ist sehr interessant. Hier sieht man, woher dieses Wissen kommt, denn das wurde schon von den alten Malern eingesetzt.

Mit diesem Buch hat man einen guten Ausgangspunkt und ein umfassendes Wissen, und wer brav damit übt, wird mich Sicherheit schon in kürzester Zeit zu besseren Ergebnissen kommen.

 

Autor: Harald Franzen
Verlag: Rheinwerk
Preis: 34,90 € (DE) / 35,90 € (AT)
ISBN: 978-3-8362-4463-3

Die Ethik eines System Administrators

Ich trage die Berufsbezeichnung System Administrator erst seit 2011. Zwar habe ich davor schon einige Systeme von Firmen betreut, aber offiziell war ich kein System Administrator.

Einen Kodex bzw. die Ethik, der System Administratoren war zu keinem Zeitpunkt in meinem Leben ein Thema. Ich habe noch nie zuvor von diesem Thema irgendwo gehört. In keiner Schulung, in keinem Buch gelesen und auch von keinem Administrator gehört. Daraus resultiert sich für mich, dass es zu wenig kommuniziert wird. Die einzige Ethik, von der ich zuvor gelesen habe, war die der Hacker (z. B. Chaos Computer Club).
Allerdings, wer nur etwas an Verstand und Anstand besitzt, der weiß selbst, was richtig oder falsch ist und wie weit er gehen darf und was er zu unterlassen hat.

Den System Administrator’s Code of Ethics findet man HIER in englischer Sprache. Ich will ein wenig in Deutsch auf das Thema eingehen. Das Thema an sich habe ich durch das Buch Linux Server – Das umfassende Handbuch aufgegriffen, dort wird das Ganze auch noch mal etwas detaillierter behandelt, natürlich ohne meinen persönlichen Erfahrungswerten.

Im Buch wird das Kapitel Ethischer Verhaltenskodex zehn Punkte aufgeteilt:

  • Professionalität
  • Persönliche Integrität
  • Privatsphäre
  • Gesetze und Richtlinien
  • Kommunikation
  • Systemintegrität
  • Ausbildung
  • Verantwortung gegenüber der Computing Community
  • Soziale Verantwortung
  • Ethische Verantwortung

Bei der Professionalität geht es darum das die eigenen Ansichten, persönliche Gefühle und Überzeugungen, nicht den Umgang der Mitmenschen, also Arbeitskollegen oder Kunden, beeinflussen soll. Ihnen somit nicht unprofessionell und unfair gegenüberzutreten.
Ich bin zwar auch der Meinung, dass dieser Ansatz richtig ist, wird aber in der Realität kaum funktionieren. Der Mensch ist an sich sehr selbstbezogen, daher werden immer die eigenen Gefühle und Überzeugungen eine Rolle spielen. Die Frage ist, inwieweit man sie zulässt. Sollte man mit einer Person gar nicht klarkommen, sollte man in Krisenfällen einfach einen Kollegen oder den Vorgesetzten bitten, mit der entsprechenden Person zu kommunizieren.

Die persönliche Integrität dürfte generell ein großes Problem sein. Das habe ich bei den Bewerbungsgesprächen, als ich mit den IT-Leitern, HR-Abteilungen oder Geschäftsführern gesprochen habe, festgestellt. Ich stand immer zu meinen Fähigkeiten oder auch zu den Dingen, die ich nicht kann oder weiß. Das Letzte was ich brauche ist, das jemand denkt, ich wäre die Eierlegenendewollmilchsau. Ich will nicht das man mehr Erwartungen in mich setzt, als ich zu erfüllen vermag. Der umgekehrte Weg ist mir wesentlich angenehmer, ich überrasche lieber.
„Ich vermeide Interessenkonflikte und Voreingenommenheit, wann immer es möglich ist.“ – Ich sag dazu nur, so sollte es sein. Wie schon oben bei der Professionalität erwähnt, sollte man ggf. einen Kollegen oder Vorgesetzten bitten zu übernehmen, wenn es wirklich nicht geht.

Privatsphäre – Das man nicht auf private Informationen zugreifen soll und wenn es wirklich einmal sein MUSS, das man hier zur Schweigepflicht verdonnert ist, sollte jedem Administrator klar sein.
In meiner Karriere bin ich zwei Mal im Zuge einer Umstellung von einem Computer auf einen anderen, auf Fotos gestoßen, die ich im Grunde nicht sehen sollte und wollte. Das kommt vor. Wäre ich ein Bösewicht, hätte ich mit diesen Fotos, heute eine Person, bloßstellen können, die mittlerweile wöchentlich im Fernsehen zu sehen ist.

Ich hatte aber auch schon einen Kollegen, der von seiner vorherigen Firma, von einer Mitarbeiterin Nacktfotos auf der privaten Festplatte hatte. Aus meiner Sicht ist das ein No Go. Daher rate ich auch jedem Benutzer, keine privaten Fotos oder Daten auf dem Firmen Geräten zu speichern. Ein Notebook kostet heute nicht die Welt.

Gesetz und Richtlinien – Nun ja, also einen groben Überblick über die Gesetze und Richtlinien sollte man haben, aber zum Juristen werde ich deswegen nicht. Ich muss gestehen das ist definitiv kein spannendes Thema. Zum Beispiel kann man sich jetzt schon über das Datenschutzgesetz, das ab Mai 2018 (Österreich) gilt informieren. Ich bin mir aber sicher, dass sich kaum ein Administrator all die Punkte merken wird und viele sie erst gar nicht lesen.

Das Thema Kommunikation ist sowohl selbstverständlich, aber nicht bei allen System Administratoren ein treffendes Thema. Es steht außer Frage das ich mit Kollegen, Mitarbeitern, Management, usw. kommunizieren soll, es ist auch sehr gut, wenn ich technische Themen so erklären kann, dass es auch die betreffenden Personen verstehen. Das allerdings ist wirklich nicht jedermanns Sache. Einen tollen Administrator mit einem hohen Wissen, aber schlechteren Soft Skills, werde ich deswegen auch nicht aus dem Unternehmen verweisen. Dann soll sein Vorgesetzter oder Kollege statt ihm die Gespräche führen oder Dolmetscher spielen.

Systemintegrität – Es steht außer Frage, dass ich als System Administrator dafür sorgen muss, das die Systeme zuverlässig und mit einer hohen Verfügbarkeit laufen müssen. Ebenso das ich im Sinne der Organisation handel und so auch in entsprechend in die Zukunft plane.

Ausbildung – Als IT’ler kann man nicht auf einem gewissen Wissensstand stehen bleiben. Jeden Tag gibt es neue Produkte und Informationen. Somit muss man sich mit Themen befassen, mit denen man in der Vergangenheit nichts zu tun hatte, man kommuniziert mit den Kollegen und tauscht Wissen aus. Das Informieren über neue Standards und Lösungen begleitet unser tägliches IT-Leben.
Wichtig ist das, dass Unternehmen auch entsprechende Schulungen für die Mitarbeiter zur Verfügung stellt. Das ist leider von Unternehmen zu Unternehmen sehr unterschiedlich.

Ich persönlich schaue mir auch Themen in meiner Freizeit an und befasse mich damit, sofern es mir möglich ist (Software Lizenzen, Hardware, etc. können das unter Umständen auch unterbinden). Daher finde ich es wichtig das es eine Testumgebung in einem Unternehmen gibt und den Mitarbeitern auch entsprechende Zeit für Experimente zur Verfügung gestellt wird. Besser einmal mehr Testen als an einem produktiven System.

Die Punkte Verantwortung gegenüber der Computing Community und Soziale Verantwortung handeln darüber, dass man mit der großen Computing Community kooperiert. Mir ist, da nicht ganz klar wer damit gemeint sein soll, außer die weiten des Internets. Hinsichtlich der Einhaltung und übernehmen von Grundsätzen und Gesetzen, braucht man, an und für sich, sich nichts sagen. Wobei an der Stelle sei gesagt, die englische Fassung habe ich nie gelesen, vielleicht ist sie besser verständlich.

Die Ethische Verantwortung bezieht sich auf die Sicherheit, der Privatsphäre, dem Wohlergehen der Umgebung und der Öffentlichkeit, vermeiden von Risiken, fachliche und konstruktive Kritik abgeben, Vorbildfunktion, andere dazu auffordern sich ebenfalls an den Kodex zu halten, usw. – also all jenes, das ich persönlich als normales menschliches Verhalten bezeichnen würde.

Ich habe schon erlebt wie Informationen aus verschiedensten Quellen ausgelesen wurden um sich über einen bestimmten Verlauf zu informieren. Ebenso über die Gehälter anderer und teils auch Informationen weiter kommuniziert wurden. Die Unruhen die daraus entstanden sind mitunter natürlich eher kontraproduktiv für ein Unternehmen.

Wer einen gesunden Verstand besitzt, wird nicht viel darüber Nachdenken müssen, wie er sich zu verhalten hat und was genau sein Beruf von ihm verlangt. Es liegt im Interesse eines jeden System Administrators so gut wie möglich alle Probleme so aus der Welt zu schaffen, dass sie nicht mehr auftreten, ebenso wird versucht sich erst gar nicht Probleme einzufangen. Es liegt also in unserem Interesse für eine stabile und sichere Systemumgebung zu sorgen.
Auch wenn in dem Buch die Kommunikation geschrieben steht, würde ich das so nicht fixieren. Ich habe beides schon erlebt. Es gibt Admins die in Ihrem stillen Kämmerchen sitzen und dort am produktivsten sind, während andere niemals ihren Schnabel halten.

Ich habe irgendwo mal gelesen das Administratoren Weicheier sind und faul. Irgendwo liegt in beidem Wahrheit. Das Weichei, das keine Risiken eingeht, um sich nicht noch mehr Arbeit um den Hals zu hängen, als man ohnehin schon hat. Und Faulheit, weil wir lieber Probleme so lösen, das wird möglichst wenig Aufwand damit haben. Das was wir Admins am allerwenigsten wollen ist einen System Ausfall und der damit verbundene Stress.

Übrigens, der nächste System Admistrator Day ist am 28. Juli 2017. Beschenkt eure System Administratoren vielleicht mal mit einem Kuchen, ladet Sie zu einer Pizza ein oder was auch immer. Schenkt Ihnen wenigstens ein Mal im Jahr Aufmerksamkeit und Dankbarkeit. Danke!

VMware – „Virtual machine disks consolidation needed“

Nach einem Datastore move einige VMs kam nach einiger Zeit die Fehlermeldung bei einigen VMs, in VMware (5.5) „Configuration Issues Virutal machine disks consolidation is needed.“.

Wenn man sich die Disk anschaut, dann besitzt diese eine Nummerierung, diese startet mit *-000001.vmdk.

Es gibt einen komplexeren Weg, mit dem Herunterladen der vmdk, bearbeiten und wieder hochladen, oder einen wesentlich einfacheren Weg, den ich hier beschreibe.

Der „Fehler“ entsteht übrigens durch Snapshots, die zum Beispiel bei der Migration erstellt werden. Diese werden im Snapshot-Manager nicht angezeigt.

Die Lösung um das Problem recht einfach in den Griff zu bekommen ist, einen neuen Snapshot zu erstellen. Wenn sich nicht viel tut auf der VM, ein wenig warten, und den Snapshot wieder löschen. Dann werden die Daten wieder zusammengeführt und der Fehler verschwindet. Bei VM’s, wo sich viel tut, reicht es den Snapshot zu erstellen und er kann gleich darauf wieder gelöscht werden. So zumindest meine Beobachtung.

LineageOS – Android Alternative

LineageOS ist eine Alternative zu Google’s Android und ist auch auf älteren Systemen lauffähig. Wie ich gelesen habe, laufen die Updates bei Google nur bis zu 3 Jahren auf Geräten, dann stellt Google die Versorgung mit Updates und Sicherheit-Patches ein, z. B. das Nexus 5 (ohne X).

Für dieser Geräte bietet sich das freie LineageOS an, welches auch schon recht stabil laufen sollte.

Hier geht es zu LineageOS.

Jeder Computer Benutzer hat Verantwortung

Und wieder einmal hat ein Trojaner mit Erfolg zugeschlagen. Viele machen da gerne mal den Software-Riesen Microsoft dafür verantwortlich, immerhin ist Windows XP sowie Windows 8 und Windows Server 2003 davon betroffen. Wenn man sich allerdings die Jahreszahl der beiden Systeme anschaut, XP erschien am 25. Oktober 2001, Windows 8 am 26. Oktober 2012 und der Server 2003 wurde am 24. April 2003 released. XP ist hier schon irgendwo in der Steinzeit angesiedelt, wogegen Windows 8 im Verhältnis irgendwo in den 80igern hängen müsste.

Was mir unverständlich bleibt, ist das Firmen wie die Deutsche Bahn, Zapfsäulen Hersteller, Krankensysteme, usw. nicht up to date sind. Das der Privatanwender sich nicht gleich von Windows 8 auf Windows 10 stürzt kann ich noch nachvollziehen. Meist wird mit einem neuen Gerät auch die neue Windows Version mitgekauft, wobei die Möglichkeit zum Upgrade hatten alle. Aber Firmen? Vor allem dann auch noch, wenn man Kundendaten verwendet?

Warum verwendet man für so Dinge wie Zapfsäulen ein Windows und nicht Linux? Mir ist das ehrlich gesagt schleierhaft.

Aber das zeigt auch wieder, wie wichtig es ist, dass der Benutzer weiß, was er tut. Wer einen Computer benutzt hat eine gewisse Verantwortung, die er nicht einfach so an Administratoren oder Firmen abwälzen kann. Immerhin ist der Benutzer derjenige, der auf die Mail klickt und den Anhang öffnet, dessen Absender er nicht kennt. Oder noch schlimmer, Daten, wo eingibt, nach welchen niemals eine Firma fragen würde.

Jeder Benutzer muss socweit fähig sein, zu wissen, was er tut. Jeder Fehler in solch eine Richtung kann nicht nur Unternehmen viel Geld kosten, sondern auch alle anderen im Umfeld können davon betroffen sein. In einem Mail Programm sind meist nicht nur die Mail-Adressen von Bekannten gespeichert, sondern oftmals auch die Telefonnummern und sonstige Daten wie z. B. der Geburtstag oder der Partner. Im Vertrieb würde es mich auch nicht wundern wenn bestimmte Vorlieben zu essen, Trinken, Hobbys, etc. gespeichert sind.

Jede Privatpersonen muss dafür sorgen das, dass eigene System ausreichend geschützt ist. Mit Updates versorgt ist, um so wenig Sicherheitslücken wie möglich offen zu lassen. Und es spielt keine Rolle ,ob es sich dabei um Windows, Linux oder MacOS handelt. Jedes System hat Sicherheitslücken.
Ein kleiner Tipp am Rande, keine lokalen Admin Rechte verwenden. Das mag zwar nervig sein bei Installationen usw., aber dämmt das Risiko leicht befallen zu werden, stark ein.

Es bleibt immer außer Zweifel das Programme Fehler haben werden und einige davon auch eine Sicherheitslücke verursachen. Letztendlich werden die Programme nach wie vor von Menschen geschrieben und nicht von Computer. Je umfangreicher der Code, desto höher die Fehlerquote.

Ich persönlich lasse hier keine Ausreden gelten, wer auf etwas klickt, dessen Herkunft er nicht kennt, der ist selbst schuld. Daher achtet bitte darauf was Ihr anklickt. Man muss sich nicht jeden Mist im Internet anschauen.

Auf die System-Administratoren möchte ich einmal gesondert eingehen.

PDF-Dokumente öffnen

Der Sumatra-PDF-Reader ist ein Programm, mit dem man PDF-Dokumente öffnen kann, welches allerdings keine Scripts ausführt. Gerade in Zeiten von Randsomware & Co eine gute Lösung. In den wenigsten Fällen benötigt man solche Scripte und so sichert man sich beim öffnen von PDF-Dokumente ein wenig mehr ab.

Hier geht es zum Sumatra PDF-Reader.

Firewall PC #1

Vorheriger Blogpost dazu.

Das Projekt Firewall-PC habe ich nun abgeschlossen. Erst wollte ich den einfacheren Weg gehen und Ubuntu nutzen mit iptables, wobei hier nicht iptables einfacher wäre, sondern Ubuntu. Das liegt einfach daran, dass ich damit schon genug zu tun hatte und mir das System „vertraut“ ist. Dann habe ich mich für den Weg des Widerstands entschieden und CentOS 7 verwendet mit firewalld. Nach längerem Hin und Her, habe ich es dann geschafft und konnte die Firewall nutzen.

Ich hab etwas nachgedacht und bin zu dem Entschluss gekommen, ein reiner Paketfilter ohne den weiteren Features eine NextGen-Firewall macht nur bedingt sinn, also habe ich mich für eine der frei verfügbaren Lösungen entschieden.
Jetzt fragt sich vielleicht der eine oder andere für welche? Ich möchte das nicht im Internet bekannt geben. In Zeiten von Randsomware & Co ist es am besten man behält solche Informationen für sich.

Die Leistung ist auf alle Fälle sehr gut, 150 MBit sind kein Problem, die Auslastung ist derzeit nicht der Rede Wert. Weder bei der CPU, Ram, SSD oder Netzwerkkarten. Wenn alle Systeme über die neue Firewall laufen, kann ich ggf. mehr dazu sagen. An sich wäre das Projekt für mich nun abgeschlossen, was bleibt, ist noch Konfigurationsarbeit.

Was aber sagen kann, ich habe meine Firewall Hakan genannt, ganz nach der Figur von Kaya Yanar, Hakan der Türsteher mit seinem berühmten Satz: „Du kommst hier ned rein.“

Linux-Server – Das umfassende Handbuch

In diesem Buch versuchen die Autoren die bekanntesten Vertreter der Linux-Server Distributionen anzusprechen (SuSE, RedHat, CentOS, Ubuntu und Debian). Vieles lässt sich natürlich auf andere Distributionen übertragen, lediglich jene die ihr eigenes Süppchen kochen könnten hier bei dem einen oder anderen abweichen.

Die Themen reichen von Netzwerk wie Routing, Firewall, IPv6, DHCP, DNS bis hin zu Samba 5, Kerberos, Webserver, Virtualisierung, HA (Hochverfügbarkeit), LDAP, Dateisysteme, Grundlagen, Sicherheit usw. Ein Thema das mir auch sehr gut gefällt ist das Thema über den Administrator, die Definition, die Verantwortung und vor allem auch die Moral und Verschwiegenheit, die man als Admin mitbringen muss. Das sollte an sich auch alles klar sein, ist es aber nicht für jeden, wie ich im Laufe meiner Karriere feststellen musste.

Ich habe mit für die eBook Variante entschieden, da ich schlichtweg keinen Platz mehr für ein weiteres dickes Buch habe, bzw. den Platz für jene Bücher reserviere, wo ich definitiv ein Buch benötige. Stattdessen habe ich das eBook auf meinem internen ownCloud-Server abgelegt, wo es auf meine Workstation und Notebook gesynct wird. Damit kann ich egal ob unterwegs oder zu Hause auf meiner Workstation, immer auf die eBooks zugreifen und nachschlagen. Zum Mitnehmen finde ich die Reihe „Das umfassende Handbuch“ von Rheinwerk sowieso zu unhandlich. Papierbücher der Serie nehme ich nur noch die Programmierbücher und Bücher mit bestimmten Projekten. Nur um meinen Gedankengang hierzu anzugeben.

Verwendet habe ich das Buch bisher für das Thema Firewall (iptables) als auch ein paar andere kleinere Dinge. Es folgen aber noch andere Projekte, wo mir das Buch sicherlich dienlich sein wird, z.B. Syslog, Samba 4, DNS, DHCP, usw.

Ich mag das Buch und es ist für mich eine erste Anlaufstelle, wenn ich etwas suche, weil ich immer etwas mehr Informationen bekomme, als wenn ich nach einem Thema im Internet suche. Dort finde ich zwar viele Informationen, muss aber viele Seiten durchforsten, ehe ich das finde, was ich wissen möchte oder bis ich ein Grundwissen zu einem bestimmten Thema zusammengefunden habe. Daher nehme ich erst das Buch zur Hand, und wenn nicht genügend Informationen vorhanden sind, schlage ich zu dem entsprechenden Thema noch im Internet nach.

Bin sehr zufrieden mit dem Buch und kann es daher nur empfehlen. Gut finde ich auch, wenn auch nicht unbedingt für jedermann von Vorteil, das teils andere Themen besprochen werden wie bei dem Ubuntu-Server 16.04 Server Buch.

Autoren: Dirk Deimeke, Stefan Kania, Daniel van Soest und Peer Heinlein
Verlag: Rheinwerk
Preis: Buch 49,90 Euro, E-Book 44,90 Euro und Bundle 54,90 Euro
ISBN: 978-3-8362-4274-5