https und www.gweep.at

Nachdem der nächste Google Chrome Browser (68) alle Seiten die nicht per https:// aufgerufen werden als unsicher einstuft, habe ich mich nun auch entschlossen gweep.at über https://www.gweep.at anzubieten.

Aktuell ist es noch so das es noch ein paar Stunden dauern kann, bis die Seite über https erreichbar ist, da sich die Domain-Controller weltweit erst abgleichen müssen. Bis dahin geht http://www.gweep.at wie gewohnt.

Zur Info: https ist keine Garantie dafür, dass eine Seite sicher ist. Daher niemals darauf verlassen das eine Seite sauber ist, nur weil sie per https aufgerufen wird. Immer auf die URL bei Links achten, ebenso auf die URL im Browser. Prinzipiell gilt im Internet: Traue niemanden!

Kali Linux installieren

Ich besitze ein schön älteres Lenovo Notebook, das ich mehr oder weniger, immer dabei habe. Es ist mit einem Intel i7-5600U (2x 2.60GHz + HT) bestückt ist. Es hat 8GB DDR Ram und eine 512GB SATA SSD. Onboard ist ein Intel Grafikchip und es hat einen 12″ Bildschirm. Also eher die leichtere Fraktion. Wobei die heutigen Notebooks hier schon um einiges leichter sind.

Mein Ziel war es, wieder einmal Windows 10 von der Platte zu verfrachten und ein Linux zu installieren. Da Ubuntu als LTS Version immer sehr stabil war, habe ich mich dafür als Desktop System entschieden. Für VMs verwende ich eine externe USB 3.0 SSD, wo ich die Testsysteme installiere mit VirtualBox. Neben dem Ubuntu habe ich auch Kali Linux (2018.2) installiert. Dabei gab es bei der Installation Probleme, und zwar kam immer eine Fehlermeldung bezüglich des CDROM Laufwerks. Installiert habe ich von einem USB-Stick, welchen ich dann auch über die Shell gemounted habe, aber der Fehler war nicht weg zu bekommen. Irgendwo im Netz habe ich dann gelesen man muss bei RUFUS (Tool um ISO-Files auf einen USB-Stick zu brennen), DD nehmen. Also habe ich RUFUS gestartet und gesucht, aber keine Option für DD gefunden (mehr als DD stand nicht im Netz). Der Fehler lag in meinem Fall tatsächlich am DD und zwar kann man DD erst dann auswählen, wenn man auf Start drückt. Dann erscheint folgendes Fenster:

Hier muss statt dem Write in ISO Image mode (Recommended) auf Write in DD Image mode umgestellt werden.

Wer wie ich Kali Linux neben Ubuntu installieren möchte, dem sei empfohlen erst Kali Linux zu installieren und die SWAP-Partition anzulegen und dann erst Ubuntu (oder welche Distribution auch immer) zu installieren. Damit erscheint auch Ubuntu als erster im Boot Menü.
Ich habe es erst umgekehrt gemacht, dann musste ich allerdings die SWAP-Partition bzw. die UUID unter Ubuntu ändern, da Kali Linux einfach mal die UUID der Partition verändert hat. Dann blieb Ubuntu bei jedem Start 1 Minute 30 Sekunden stehen weil es die SWAP nicht finden konnte. Außerdem hatte ich einen ACPI-Fehler beim Booten unter Ubuntu, welcher bei der umgekehrten Reihenfolge auch nicht auftaucht.

Das Ganze soll als kleine Hilfe dienen und ist keine vollständige Anleitung sein.

Windows RDP – An authentication error has occurred. CredSSP

Der Versuch sich mit einem Windows Server oder Client per RDP zu verbinden endet mit der Fehlermeldung:

Das Problem liegt am Client und entstand von einem Windows Update. Die Lösung kann am Client über die lokale GPO behoben werden.

Anleitung zur Fehlerbehebung (EN Windows):

Am Client mit Start -> gpedit.msc (Edit group policy) den Group Policy Editor starten. Unter Local Computer Policy -> Computer Configuration -> Administrative Templates -> System -> Credentials Delegation -> Encrypt Oracle Remediation öffnen. Dort dann die Encryption Oracle Remediation auf Enable setzen sowie bei Options: den Protection Level auf: Vulnerable umstellen.

Anleitung zur Fehlerbehebung (DE Windows):

Am Client mit Start -> gpedit.msc -> unterRichtlinien für Lokaler Computer -> Computerkonfiguration -> Administrative Vorlagen -> System -> Delegierung von Anmeldeinformationen -> Encryption Oracle Remediation (Abhilfe gegen Verschlüsselungsorakel) öffnen. Dort dann die Encryption Oracle Remediation (Abhilfe gegen Verschlüsselungsorakel) auf Antiviert setzen sowie bei Optionen: die Schutzebene auf: Vulnerable umstellen.

Den Group Policy Editor schließen und die RDP Session nochmal starten.

Einer der Gründe warum ich Facebook & Co den Rücken kehren will

Da ist wieder so ein Beispiel, warum ich Facebook & Co verlassen möchte. Mir ist es ja recht egal, wie leicht man mich im Netz findet oder nicht. Ich betreibe kein Business, bekomme kein Geld für meinen Blog, die Fotografie ist ein Hobby. Ja, mit der IT verdiene ich mein Lebensunterhalt, aber ich bin nicht selbstständig, sondern Angestellter. Also habe ich keinen Bedarf nach Marketing und Werbung.

Hier, in diesem Artikel, zeigt sich wieder, wie offen Facebook doch eigentlich ist.

WPA3 der neue Verschüsselungsstandard

WPA3 ist der neue Standard wenn es um die Sicherheit unseres WLan’s geht. Der große Vorteil ist das der Designfehler bezüglich Passwort Attacken beseitigt wurde, und zwar, dass man das Passwort offline knacken könnte. Das ist nun nur noch mit Kontakt zur WLan Appliance möglich.

Die ersten Geräte mit WP3 werden ab 2019 erwartet.

OpenBSD und der Weg gegen Spectre

OpenBSD hat das Problem mit dem Intel Spectre recht simpel gelöst, sie haben ganz einfach das Hyper-Threading abgedreht. Das kostet zwar etwas Geschwindigkeit, und zwar in etwa max. 20 reale Prozent pro Core, aber dafür ist das System, zumindest nach dem aktuellen Stand des Wissens, gegen Spectre abgesichert. Das kann im Übrigen aber jeder tun, einfach im Bios das Hyper-Threading deaktivieren und somit geht das auch für jedes andere Betriebssystem.

Hier geht es zum Artikel von thehackingnews.com (EN).

Nachtrag:
So wie es aussieht, hatte das Team von OpenBSD wohl einen anderen Hintergedanken, nicht Spectre, sondern die TLBleed-Lücke. Mehr darüber im Bericht von heise.de.

Zowie EC2-B CS:GO Edition

Eigentlich hatte ich vor zwei Monaten schon eine Rezension geschrieben, war aber dann nicht so wirklich zufrieden damit. Mittlerweile sind vier Monate vergangen, seit ich die Maus mein eigen nenne, und habe zahlreiche Spielstunden in CS:GO und Rainbow 6 Siege mit dieser Maus verbracht.

Um die Geschichte mal kurz zu halten, meiner erste Maus zum Zocken war die des Amiga 500. Kugelmäuse waren lange Zeit das Einzige, was uns Gamern blieb und es machte sich auch keiner wirklich Gedanken darüber, welche Technik da zum Einsatz kam. Das was wir ständig als Tuning taten war die Gleiter zu reinigen und das Innere der Maus vom Dreck zu befreien, damit alles schön rund läuft. Mit dem Einzug der optischen Mäuse fiel auch das Lästige reinigen weg. Saubere Gleiter habe ich eigentlich erst, seit ich die modernen Stoffmauspads verwende und mein Hightech Mauspad Reinigungssystem. Im Übrigen sind mir seitdem auch keine Gleiter mehr kaputtgegangen. Somit habe ich zu noch alle Ersatz Gleiter meiner Zowie Mäuse, die im Lieferumfang mitgeliefert wurden. Ich kenne verschiedene Gaming-Mäuse von den verschiedensten Herstellern: Microsoft, Logitech, Razer, Steelseries, Roccat, Sharkoon, Mad Catz sowie zahlreiche unbekannte billig Hersteller und vermutlich habe ich noch den einen oder anderen vergessen. Das soll bedeuten ich kann auf eine lange Erfahrung zurückgreifen.

Ich verwende im Übrigen die Mäuse nicht nur für das Gaming, sondern auch für die Bildbearbeitung, da ich nicht immer mein Grafiktablett zur Hand nehmen möchte. Oftmals verwenden auch Grafiker Gaming-Mäuse, weil deren Sensoren weitaus präziser sind als die üblichen Office Mäuse. Wobei ich zugegeben muss, auch bei den Büro Nager hat sich viel getan.

Aber ein Hobby ist ein Hobby und dafür ist man bereit mehr Geld auszugeben. In der Fotografie benutze ich lichtstarke Objektive, die mich viel Geld gekostet haben, weil ich mit meinem Budget das Beste rausholen möchte. Das Zocken ist ebenso ein Hobby und ich wäge steht‘s ab, welches das beste Equipment für meinen Bedarf ist. In meinem Fall verwende ich aktuell Razer In-Ear Kopfhörer, einen Benq Zowie XL2720z Monitor mit 144Hz, die Zowie Celeritas II Tastatur sowie nun auch die Zowie EC2-B Maus in der CS:GO Edition. Die Maus ist nicht speziell für CS:GO gemacht, sondern das bezieht sich lediglich auf das Design, sprich das CS:GO Logo auf der Maus und die Farbe der Maus.

Vor einigen Jahren waren Features noch das wichtigste, wenn ich mir etwas neues kaufte. So kaufte ich Mäuse mit vielen Tasten, ebenso Tastaturen mit programmierbaren Zusatztasten und selbst, TV, Handys, etc. mit Features, die ich gar nicht nutzte. Doch wie bei allem, dass zu viel kann, kann auch viel kaputtgehen oder Fehler verursachen. Und wenn ich es sowieso nicht verwende, wozu kaufe ich diese Features mit?
Da passt Zowie so verdammt gut in meine Welt. Minimalistisch, schlicht und auf die notwendigsten Funktionen beschränkt aber präzise wie ein Schweizer Uhrwerk. Und das Beste ist, sie kommt ohne eigene Maustreiber aus.

Ich fand die FK2, die ich zuvor 2 Jahre lang zum Zocken verwendet hatte, eine klasse Maus, eigentlich die beste die ich bis dahin für FPS-Shooter hatte. Sie hatten den PWM-3310 Sensor, der schon sehr präzise war. Dann kam die EC2-B mit dem PWM-3360 Sensor und ich fürchtete, dass ich den unterschied gar nicht merken würde. Doch weit gefehlt, der Unterschied ist deutlich. Die Maus reagiert noch viel schneller und ist noch genauer als die FK2. Dass einzige mit dem ich doch 1-2 Wochen zu kämpfen hatte, war die andere Mausform. Die FK2 ist flacher, was mir persönlich lieber ist. Mittlerweile spielt es keine Rolle mehr, weil ich mich an die EC2-B gewöhnt habe.

Wenn wir uns das Datenblatt mal ansehen, dann wird auch klar, warum der Unterschied auffällt. Der PMW3310 hat eine Beschleunigung von max. 30g (130 ips). Der PWM3360 hingegen max. 50g (250 ips). Die Framerate beim PMW3310 liegt bei max. 6500fps, beim PMW3360 bei max. 12000fps. Und das sind noch nicht mal alle technischen Daten, wo der PMW3360 die Nase vorne hat. Kurz gesagt, der Sensor wurde erheblich verbessert. Soweit, dass es wirklich spürbar ist und kein Marketinggag. Die Daten sind kein Geheimnis und können auf der Seite von pixart eingesehen werden.

Um die Maus mal zu beschreiben. Sie verfügt über ein Mausrad, das weder zu locker noch zu schwerfällig ist, also für meinen Geschmack optimal. Wobei ich hier sowieso nicht sensibel bin. Sie besitzt zwei Daumentasten sowie die typische linke und rechte Maustaste. Die Tasten sind leichtgängig um reaktionsschnell zu drücken, aber nicht locker, so das man nicht unabsichtlich Klicks verursacht. Auf der Unterseite befinden sich zwei Knöpfe. Der rechte Knopf schaltet die DPI durch (400, 800, 1600 und 3200 dpi) der linke, und das ist die Neuerung zur FK2, die Pollingrate durch (125, 500 und 1000). Bei der FK-2 musste man beim Einstecken noch eine Tastenkombination halten um die Pollingrate zu definieren. Hier sei noch zu beachten, dass nicht jeder USB-Port mit einer hohen Polingrate klar kommt. Deswegen kaufe ich immer Mainboards, die für das Gaming optimiert sind. Diese besitzen in der Regel einen eigenen dafür vorgesehen USB-Port. Bei den günstigeren Boards ist das aber nicht zwingend der Fall.
Die Gleiter wurden im Gegensatz zur FK2 verkleinert, so sind es nun vier kleine statt nur zwei große Gleiter, das sorgt für weniger Reibung. Zowie legt hier gleich Ersatz bei, und zwar nicht zu knapp, 16 Stück um vier Mal die Gleiter tauschen zu können. Wer auf der Tischplatte spielt, kann davon ausgehen, dass er Ersatz brauchen wird da hierbei eine größere Reibung entsteht. Wer sich der Stoffpads bedient und immer das Mauspad ordentlich hält, wie ich mit meinem Mauspad Reinigungssystem, der wird vermutlich lange ohne einen Austausch auskommen. Ich kann nach den vier Monaten keine nennenswerten Abnutzungserscheinungen erkennen.

Im Spiel verhält sich die Maus, wie schon beschrieben, sehr präzise was ich sehr zu schätzen weiß. Der Unterschied beim Sensor, wie ich schon erwähnte, ist mir gleich aufgefallen. Die Form war anfangs ungewohnt, aber das hat nach 1-2 Wochen dann auch geklappt und ich konnte meine Leistung auch verbessern. Das schreibe ich natürlich nicht nur der Maus zu, aber es ist wie in der Formel 1. Ein paar zehntel Sekunden können über Sieg oder Niederlage entscheiden. So ist es auch beim Gaming. Jeder Vorteil, den Du nutzt, hilft die besser zu sein als die Konkurrenz. Viele kleine Vorteile sorgen für einen größeren Vorsprung. Zowie liefert hier Hardware, die Vorsprung schafft.

Fazit:
Zowie hat es wieder geschafft eine wirklich tolle Maus auf den Markt zu bringen. minimalistisch mit TOP Technik zu einem fairen Preis. Mich überzeugt die Maus und deswegen gibt es eine klare kauf Empfehlung.

 

 

Fortnite ab 16 Jahre und nicht ab 12 Jahre

Es brauchte Fortnite auf der Switch, damit die Altersfreigabe deklariert wurde. Am PC oder der PS4 war es wohl noch egal? Wie dem auch sei, diese Erkenntnis kommt doch etwas spät, wenn man bedenkt wie viele unter 16 Jahren nun Fortnite spielen. Ihnen zu erklären, das man hier verschlafen hat die Alterfreigabe richtig zu setzen wird definitiv auf Unverständnis stoßen. Hier hat das System wieder einmal versagt.

Bild Epic Games