Etwas ruhig hier …

Warum ist es so ruhig hier?

Das ist recht einfach zu beantworten. Zum einen ist der Frühling eingekehrt, wenn also Zeit ist, alle Kinder gesund sind (sowie ich selbst), gehe ich natürlich lieber raus. Da waren Feiern, Spaziergänge, Eisenbahnmuseum, Workshop für Fotografie (Porträt), krankes Kleinkind, uvm.

Ebenso verbringe ich aktuell auch etwas mehr Zeit mit dem Zocken. In meinem Clan ist nun ein Team entstanden, das aktuell ganz gut harmoniert. Damit bin ich mindestens 3 Abende die Woche damit beschäftigt. Dann sind da noch einige Bilder zu bearbeiten und einige Filme und Serien, die auf meiner Liste stehen.

Fazit: ich habe aktuell wenig Zeit für meine Webseiten. Es tut sich aber für mich aktuell auch sehr wenig, was z.B. die IT betrifft. Dennoch will ich wieder etwas öfter den einen oder anderen Beitrag absetzen. Ich werde mich daher bemühen, dass es wieder etwas mehr wird.

Vor allem bin ich Euch noch ein paar Rezensionen schuldig (Bücher, PC Hardware, …).

Mach, was du kannst

Warum wir unseren Begabungen folgen sollten – und nicht nur unseren Interessen.

Mein Interesse an diesem Buch kam vor allem daraus, um herauszufinden, ob ich mich für den richtigen Beruf entschieden habe. Als ich vor ca. 28 Jahren einen Test beim Arbeitsmarktservice gemacht habe, um herauszufinden, für welchen Beruf ich geeignet sein sollte, kam heraus das die Lehre als Tischler der richtige Weg sein sollte.
Zugegeben, ich hatte wirklich Spaß damit, mit Holz zu arbeiten und es fiel mir auch nicht sonderlich schwer, aber der Umstand, dass der heutige Tischler kaum noch das tat, was ich mir unter Tischler vorstellte, lies mir den Spaß an der Sache verlieren (und ein erster schlechter Lehrplatz). Irgendwann habe ich den Entschluss gefasst, ich möchte in die IT.
Für mich stellte sich also die Frage: Habe ich mich richtig entschieden, denn immerhin gibt es immer wieder Zeiten, wo mir der Beruf auf die Nerven geht, weil man nie zur Ruhe kommt. Außerdem ist er doch sehr undankbar. Zwischenzeitlich wollte ich die Fotografie zum Beruf machen, war aber auch nicht bereit meine ganzen Wochenenden über den Jordan zu werfen, schließlich habe ich eine Familie und bin nicht kinderlos und Single.

Das Buch sollte mir also helfen herauszufinden, ob ich auf den richtigen Weg bin, auch wenn ich wohl mit dieser Frage „Was will ich eigentlich machen?“ um mehr als 10 Jahre zu spät dran bin. Immerhin richtet sich die Frage der Karriere, zumindest in der Regel, irgendwo zwischen 20-30. Aber das soll ja niemanden hindern nicht auch später einen anderen Weg einzuschlagen.

Der Auto Aljoscha Neubauer beschreibt in dem Buch die verschiedenen Methoden mit denen Psychologen arbeiten, in denen Sie einem helfen, herauszufinden, ob man nun Talent hat, oder nicht bzw. bei der Berufsfindung im Allgemeinen. Da man einige Aspekte des eigenen Charakters nicht selbst erkennt, sodass einem andere viel besser Einschätzen können, als man selbst kann. Dies ist einer der weiteren Punkte, die in diesem Buch sehr ausführlich erklärt werden.

Am Ende ist es aber so, dass auch mit dem Selbsttest der Psychologe in den meisten Fällen nicht ersetzt werden kann. Auch bei mir bleibt die Frage offen, dennoch bin ich jetzt klüger als vorher. Um mir also sicher zu sein, müsste ich wohl selbst solch einen Berufspsychologen aufsuchen. Ganz falsch liege ich mit meinem Job aber nicht.

Wer mit Psychologie zu tun hat, wird vermutlich vieles davon schon kennen, aber wer damit nichts zu tun hat, muss aufmerksam lesen, da Begriffe immer wieder vorkommen, die anfangs erklärt wurden.

Gut ist das Buch auch für jene, die nicht wissen, in welche Schulrichtung sie gehen wollen, oder eben auch welchen beruflichen Verlauf Sie einschlagen möchten.

Autor: Aljoscha Neubauer
Verlag: DVA (Randomhouse Bertelsmann)
ISBN: 978-3-421-04793-9
Preis: 20 € (DE) / 20,60 € (AT)

Coole Bilder mit der Sofortbildkamera

Instax – Leica – Lomo – Polaroid – Impossible

Bevor ich auf das Buch eingehe, möchte ich gerne mal die, meiner Meinung nach, passende Zielgruppe definieren, damit auch nicht andere wie ich, umsonst 20 Euro dafür ausgeben. Die Zielgruppe ist meiner Meinung nach Anfänger bis fortgeschrittene Anfänger.

Interessant ist das Buch sicher für alle die Instax für ihre DIY (Do It Yourself) Projekte einsetzen wollen, also dem Basteln. Immerhin kann man diese Bilder sehr gut in das Basteln mit Holz und Papier, selbst Elektronik mit einbauen. Der Look ist schon seit jeher ein eigener, der auch hier ganz gut passt. Das Buch beschreibt selbst Dinge wie Belichtungszeit, Blende und ISO, was aber für die Instax Kameras eher weniger wichtig ist, aber dennoch sollte jeder bescheid darüber wissen.

Die Tipps und Tricks rund um das Fotografieren sind meiner Meinung nach auch für Anfänger, wer normal Fotografiert und ein wenig Erfahrung hat (über den Automatik Modus hinweg), wird hier kaum Neues erfahren. Es gibt ein paar Basteltipps für die verschiedenen Systeme, und wie man die Fotos präsentieren kann, oder auch hinsichtlich Doppelbelichtung etwas tricksen kann. Ebenso sind ein paar Tipps dabei um Fehler zu vermeiden und einiges mehr.

Und natürlich muss man kein Bastler sein für Sofortbilder. Ich habe die Bilder auf Hochzeiten, Partys, bei Kindern usw. verteilt, der Begeisterung war immer groß dafür und einige waren auch verwundert, dass es das wieder gibt.

Alles in allem für die von mir angegebene Zielgruppe Anfänger bis fortgeschrittener Anfänger, definitiv ein gutes Buch. Mehr Wissen ist sicher nicht schlecht, aber für Instax & Co ohne Profiequipment nicht notwendig. Nachdem ich meine Fuji Instax SQ10 wieder verkaufen werde (da ich den Instax SP-1 und SP-3 Drucker besitze), werde ich auch das Buch als Geschenk dazulegen.

Ein paar Themen aus dem Buch: Sofortbilder damals und heute, Drucker und Bildfehler, Langzeitbelichtungen, Lichtmalerei, Mehrfachbelichtung, Selfie, Pola-Kreativspielerei, uvm.

Verlag: Franzis
Autor: Antonino Zambito
Preis: 19,95 € (DE)
ISBN: 978-3-645-60542-7

Ecosia

Kennst Du schon Ecosia? Ecosia ist eine Suchmaschine die für jeder Suche einen Baum pflanzt. Sprich, jede Suche kommt unserer Umwelt zugute. Zugegeben, ich verwende sie selbst noch nicht als Standard Suchmaschine, aber doch immer öfter, weil ich die Sache an sich für gut empfinde.

Die Suchmaschine erreichst Du ganz einfach über https://www.ecosia.org.

Mehr Informationen zu diesem Projekt findest Du HIER.

Die Fotografie und ich…

Es ist kompliziert. Ich liebe Sie, sie bereitet mir Freude, macht mich glücklich, erwärmt mein Herz und streichelt sanft meine Gefühle. Auf der anderen Seite bringt Sie mir aber auch Unzufriedenheit, frustet und lässt mich einfach irgendwo im Regen stehen. Dabei ist gar nicht die Fotografie das Problem, das Problem ist meine Einstellung. Ich möchte alles perfekt machen, ich will vor allem mich selbst aber auch die anderen vollkommen zufriedenstellen. Ich verkompliziere die Fotografie und die Projekte durch den Perfektionismus. Und eigentlich ist genau das mein Problem. Der Grund, warum Projekte aus den ersten Gedanken nicht hinauskommen, denn beim nächsten Mal, wenn ich wieder darüber nachdenke, kommt es mir zu wenig, zu unprofessionell, zu simpel, nicht genug durchdacht oder gar lächerlich vor.

Ich habe mir irgendwann angewöhnt alles und jedem zu hinterfragen. Dieses Hinterfragen sorgt dafür, dass ich mir viele Gedanken mache. Es sorgt dafür, dass nach dem ersten Gedanken in Euphorie, der zweite, das Ganze als unzureichend oder lachhaft abtut. Dabei täte ich gut daran, einfach mal zu probieren, daraus zu lernen, um das Ganze im nächsten Schritt besser zu machen. Doch für mich fühlt sich das Try & Error Prinzip so falsch an. Vielleicht hängt es auch mit meinem Beruf zusammen. Ich bin IT System Administrator. Try & Error in meinem Job würde dazu führen, dass ich ein ganzes Unternehmen lahmlegen könnte, ggf. würden viele, oder gar alle, Ihren Job verlieren. In der Fotografie mag das zwar nicht ganz so schlimm sein, aber die Zeit der anderen möchte ich auch nicht verschwenden, wir haben nur das eine Leben. Unsere Lebenszeit ist begrenzt und kostbar, vor allem die verbleibende Freizeit. Deswegen schätze ich die meinige Lebenszeit als auch die meine Mitmenschen.

Ich muss lernen, dass ich mit Perfektionismus über das Planen nicht hinauskomme, lernen das ich Fehler machen muss, um besser zu werden. Ich weiß um meine Probleme (schon seit mehr als einem Jahr), doch ehe ich mich nicht davon befreien kann, emotional befreie, werde ich immer wieder Probleme haben, mit meiner geliebten Fotografie eins zu werden.

Das ist der Grund, warum ich mir in den letzten Jahren so schwer mit der Fotografie tue. Zumindest einer, der mir aktuell bewusst ist. Mein Ziel lautet daher für 2018: Weniger reden, mehr tun.

Dies ist ein Einblick in meine Selbstreflexion. Ich lese gerade das Buch „Der kreative Fotograf“ von Heidi und Robert Mertens (erschienen beim Rheinwerkverlag). In einem Teil des Buches geht es darum, dass manche sich selbst bremsen, weil sie an ihrem Perfektionismus festhalten, Unerwartetes nicht zulassen wollen. In meinem Fall ist es auch ein wenig Angst vor dem Scheitern, obwohl ich weiß, dass ich es kann. Das hier geschriebene war mir auch schon vor einem Jahr bewusst, wie ich erst nach diesem Text gelesen habe. Da merke ich wie wenig Zeit ich habe mich mit mir selbst auseinanderzusetzen, denn ich konnte mich an meine Erkenntnis noch nicht einmal mehr erinnern. Und ja, ich widerspreche mir oft selbst, fällt mir auch schon auf. So sieht eine Welt aus, wo die Steine noch ungeordnet auf einem Haufen liegen, man nicht weiß wie der Weg denn aussehen soll, geschweige denn, wie man die Steine legen soll, damit daraus ein Weg wird.

Power-Retter – OpenSource Tool

Mit dem OpenSource Tool Power-Retter können Daten wiederhergestellt werden. Somit hat man einen ersten kostenlosen Versuch seine Daten nach einer Löschung wiederherzustellen. Sollte es damit nicht klappen, kann man immer noch eine Software kaufen oder eine Firma zur Datenrettung für viel Geld beauftragen. Eine Empfehlung dazu hätte ich übrigens auch, mussten die Firma mal beruflich beauftragen aus einem Raid-Verbund Daten wiederherzustellen. Günstig ist das allerdings nicht, hat aber problemlos funktioniert.

Hier geht es zum Power-Retter.

Hier gehts zur Datenrettungsfirma.