Manjaro Linux

Die Linux-Distribution Manjaro Linux, entsprungen von ArchLinux, blieb lange Zeit unentdeckt. Vor einigen Wochen habe ich Manjaro mal kurz in einer VM getestet und fand es nicht schlecht, hab es aber wieder gelöscht, weil irgendetwas nicht funktionierte mit der Auflösung.

Gestern habe ich Manjaro Linux auf einem älteren Lenovo Notebook installiert, nachdem Ubuntu 16.04.03 versagte, sprich ich konnte nicht ohne Fehlermeldungen updaten nach der Installation.  Eigentlich wollte ich danach CentOS 7 installieren, hatte aber einen Stick liegen, wo ich wusste, ich hab darauf ein ISO-Image aufgespielt, wusste aber nicht mehr welches. Es war Manjaro Linux. Das läuft nun auf dem T430s.

Was mich sehr verwundert hat, ist zum einen, dass die Software sehr umfassend vorhanden ist, es gab nichts das ich nicht gefunden hätte, als auch die Tatsache das ich zu allem das ich in der Suchmaschine suchte, eine Lösung bzw. einen umfassenden Beitrag gefunden habe. Vor allem, so dass sie auch funktionierten. Das kann natürlich jetzt Zufall sein, aber wie heißt es so schön:

„You never get a second chance to make the first impression.“

Manjaro Linux hat zumindest bei mir, einen guten ersten Eindruck abgeliefert. Ich werde es erst mal auf dem Notebook lassen und mir weiter anschauen. Hinsichtlich LaTeX brauche ich aber noch eine Lösung, denn Texlive will mir a4paper und book irgendwie nicht nehmen. Lyx bietet sich als Alternative an, aber eine GUI dazu macht mich nicht so richtig happy. Komischerweise funktioniert es unter Windows problemlos, das ist schon wieder ein wenig seltsam 🙂