Die Flucht vor der Informationsflut unserer Zeit

Vor ein paar Jahren hat mal Calvin Hollywood erzählt, das er keine Nachrichten mehr konsumiert, weil ihn diese in schlechte Laune bringen. Das handhabe ich auch schon seit Längerem so. Wenn Sie zufällig laufen und ich sehe sie, dann kann es schon vorkommen, dass ich Nachrichten sehe. Aber ich lese keine Tageszeitungen, besuche keine Nachrichten Seiten im Internet, habe keine Apps am Handy die mich Informieren und schaue echt nur sehr selten Nachrichten im TV.

Durch Steffen Böttcher und einige andere Fotografen bin ich auch vermehrt auf das Thema gestoßen, das man nur das Konsumieren soll, das einem auch weiterbringt. Das habe ich an sich immer schon in die Richtung gehalten, sprich mir waren Leute, die mehr wissen, um mich lieber als jene, die nichts wussten, aber so bewusst war mir das nie so richtig.

Ich habe jetzt einige Zeit beobachtet, was eigentlich so in den sozialen Medien gepostet wird, mit wem ich wie viel in Kontakt stehe und was der für mich persönliche Nutzen dabei sein sollte. Das Ergebnis ist, es gibt fast nichts, das sinnvoll ist. Das meiste was gepostet wird sind irgendwelche bedeutungslosen Fotos, kaum sinnvolle Inhalte und auch der Kontakt zu Personen, zu denen ich sonst keinen Kontakt habe, findet nicht öfter statt.

Daraus hat sich für mich ergeben, dass es mein Ziel ist, mich aus den sozialen Medien zurückzuziehen. Twitter und Instagram sind schon deaktiviert. Nächstes Ziel ist Facebook, hier ist aber noch einiges zu erledigen. Bleiben wird mein Xing und LinkedIn Account aus beruflichen Gründen. Auch Whats App bleibt noch auf dem Smartphone, aber auch hier könnte es in Zukunft ein Ende geben, sollte ich mir ein normales Handy nach diesem Smartphone kaufen.

Damit bin ich dann nur noch per Mail und über meine Internet Präsenzen für die Öffentlichkeit erreichbar. Das bedeutet am Ende, wieder etwas weniger Stress.