Daten aufräumen

Kennt Ihr das auch? Man installiert sein System neu und kopiert alle Daten in ein Verzeichnis. Beim Rückspielen kopiert man nicht mehr alles zurück, sondern sortiert aus. Der “Datenmüll” bleibt liegen. Das geht dann ein paar mal so und plötzlich hat man mehrere Ordner aus vielen teilen der eigenen IT-Geschichte. Sogar USB-Sticks werden mal schnell gesichert, weil man nicht mehr weiß ob die Daten darauf schon, wo abgelegt sind oder nicht.

Und dann kommt irgendwann der Tag, wo man beginnt, das Zeug auszusortieren. Man den Inhalt kontrollieren muss, ob das was man nun löschen möchte, auch brauchbar ist bzw. nicht schon, wo abgelegt ist.

Ich bin gerade in der Phase, auf meiner NAS gab es einen Store, der nur solche Ansamlungen beinhaltete. Aber nicht nur auf der NAS, auch auf meinem Rechner, auf der 1TB-SDD sammelte sich einiges an. Auf der NAS bin ich durch, nun bin ich bei der SDD meines Standrechners angelagt. Allgemein habe ich festgestellt, das ich mehr Backups meiner Daten von meiner ehemaligen Firma hatte als mir lieb ist. Nun bin ich endlich fertig, alles ist weg und die Datenträger so formatiert, das nichts mehr wiederherstellbar ist. Man weiß ja nie. Die paysafecard war ja immer schon ein beliebtes Angriffsziel von Scriptkiddies und Blackhat Hackern. Da gäbe es so einige Stories zu erzählen.

Fakt ist auf alle Fälle, es ist, wie mit dem Schreibtisch zusammenräumen. Wenn da mal viel zusammengekommen ist, in meinem Fall eine Lagerhalle (gut 1TB an Daten gelöscht), dann ist es auch wirklich sehr Zeitaufwendig die Daten wieder zu sortieren bzw. Auszumisten.

Und wenn ich damit fertig bin, kann ich beginnen, mein Home-Laufwerk als auch meine Cloud-Daten zusammenzutragen. Da sind sicher auch noch Daten doppelt und das eine oder andere kann gelöscht oder archiviert werden. Glücklich ist, wer wenig hat 🙂

Von dem ausgemisteten habe ich zwei Rezepte unter den Howto’s online gestellt. Apple-Curd und gweep’s Eierspeise. Diese waren schon auf meinem letzten Blog online.