Eines ist sicher…

Eines ist sicher, das nichts sicher ist.

Sicherheitslücken in Software sind ja schon lange bekannt. Von Leichten bis schweren ist alles zu finden und die Meldungen reißen eigentlich nicht mehr ab. Und gefühlsmäßig werden sie immer schwerwiegender. Tragischer finde ich aber das nun auch immer mehr Sicherheitslücken in Hardware gefunden werden. Das sind Probleme die sich eigentlich kaum lösen lassen. Hardware Probleme per Software zu sichern, erfordert erst wieder das die Software fehlerfrei wäre, was sie bekanntlich niemals ist. Die White-Hat-Hacker müssen an sich schneller sein als die Black-Hat-Hacker. Während die Ersten die Sicherheitslücken bekannt geben, werden Letzte schweigen. Denn eine gefundene Sicherheitslücke kann man oftmals auch jahrelang nutzen, bis irgendwann jemand den Fehler findet. Inzwischen wurden schon Unmengen an Daten gestohlen und ggf. verkauft.

Ich muss gestehen, so sehr mich die Security auch interessiert, so sehr ärgere ich mich auch über die vielen Fehler. Umso mehr beginne ich mich zu reduzieren, weniger Technologie einzusetzen, weniger Software zu nutzen. Denn nur so kann ich Fehler reduzieren. Und selbst der Schritt von Windows auf Linux muss überlegt sein, denn es gibt Distributionen die ebenso Daten Sammeln. Zwar bei weitem nicht so schlimm wie Facebook und Google, aber immerhin.

Nehmen wir die Fehler in den Prozessoren her. So wie es aussieht, kommt mir kein Intel Prozessor mehr ins Haus, ich nehme den Verlust an Geschwindigkeit hier gerne in kauf. Und wer weiß ob AMD Einzug erhält und es am Ende nicht ein ARM oder RISC-V Prozessor wird. Ich habe meine Pläne für die Neuanschaffung/Aufrüstung eines Computers für 2018, schon auf 2019 verschoben und ggf. schiebe ich noch weiter auf.

Ich bin gespannt wie sich das Ganze in den nächsten Monaten entwickelt.

Nachtrag:
Ich habe gerade diesen Link gefunden, ich würde sagen das beschreibt es ausführlicher.