ProRare 2017

Wie auch in den letzten Jahren war ich auch dieses Jahr wieder als Fotograf für ProRare unterwegs. In den letzten Jahren war es der Marsch der seltenen Erkrankungen, dieses Jahr fand die gesamte Veranstaltung im MQ (Wien) statt. Ich möchte hier nur einen kleinen Ausschnitt der Fotos zeigen.

 

Fotografie ein Prozess wie das Leben selbst

Ich finde, die Fotografie ist ein Prozess wie das Leben selbst. Man beginnt irgendwo bei null, interessiert sich für die neue Welt, die man gerade betritt, informiert sich, denkt man hat gefunden was man sucht, fühlt sich so als hätte man das Ende schon erreicht, um kurz darauf festzustellen „Nein, doch nicht.“

Nach etwas mehr als 6 Jahre Fotografie (wie die Zeit vergeht) und eine gut zwei Jahre andauernden Krise damit, kann ich sagen, es ist noch lange nicht zu Ende. Ich habe auch die Wege anderer Fotografen gesehen und oft gemeint: „Da komm ich nicht hin, das interessiert mich nicht.“ Und dann kam irgendwann doch der Punkt, dass ich auch dort ebenfalls angelangt bin. Das Einzige das mir bisher verwehrt blieb waren die kitschigen HDR-Fotos. Die Gefallen mir auch heute nicht, richtig guten HDR-Fotos sieht man meiner Meinung nach das HDR nicht an. Dem Fachkundigen mag es auffallen, dass der Dynamikumfang der Kamera nicht so weit gehen kann, aber dem Laien oder dem Betrachter an sich, fällt es keinesfalls auf.

Schon vor einiger Zeit habe ich begonnen Fotos so zu bearbeiten, dass sie älter wirken als sie sind. Wirklich zufrieden bin ich damit bis heute nicht, da hilft auch ein Altes Zenit Objektiv nichts, die Sensoren der heutigen Kameras sind viel zu steril. Ich bin also auf der Suche nach Vignettierung, Korn, etc. – das bietet aktuell nur die Analogfotografie. Ich habe mich bisher auch immer gegen die analoge Fotografie gewehrt, weil sie teuer (Die Entwicklung und die Filme) ist und viel zu langsam abläuft. Ich weiß auch gar nicht, was am Ende rauskommt und ggf. ist alles für die Fische gewesen.

Vor zwei Tagen habe ich nach einer analogen Kamera geschaut und kurz überlegt, natürlich auch wieder festgestellt, das ist unnötig. So ganz will mir das aber nicht aus dem Kopf gehen. Mein Kollege hat zwei Einwegkameras auf dem Tisch stehen und ich dachte mir: „He das ist eine gute Idee, auch für Street. Kein Schwein wird Dir damit Beachtung schenken.“ Heute habe ich dann nach Schwarz-Weiß Systeme gesucht und wurde mit Ilford fündig. Bestellt habe ich mir zwar noch keine, aber wenn ich den Weg gehen will/muss, dann mit einer Einwegkamera. Ich werde ganz sicher die analoge Phase nicht komplett mitmachen und lieber gleich zur nächsten Phase übergehen und mich dem hingeben, was mir sowieso schon bewusst ist: Die Kamera spielt keine Rolle. Das würde mir viel Zeit, als auch Geld sparen.

Und was danach kommt, weiß ich jetzt noch nicht. Ich bin schon froh das mir die Fotografie aktuell wieder viel Spaß macht und ich sogar, mehr oder weniger, jeden Tag ein Foto mache. Einfach nur aus persönlichen Emotionen heraus, nicht auf den Anspruch der Sinnhaftigkeit des Fotos, wie ich es die letzten Jahre versucht habe. Ich denke, da ich mehr den Weg des Künstlers als den des praktischen Fotografen gehen will, darf ich nicht ständig die Sinnhaftigkeit eines Fotos hinterfragen, sondern muss mich von meinen Gefühlen leiten lassen. Nur so kann ich meine Persönlichkeit in der künstlerischen Fotografie entfalten. Denn Kunst ist keine Frage von Sinnhaftigkeit, sondern sie berührt einem mit Emotionen, produziert Skandale, zeigt die ungeschönte Wahrheit, greift gesellschaftliche Probleme auf, etc. – glänzt aber nicht nur durch Schönheit und muss auch keinesfalls einen Sinn ergeben. Ich arbeite aktuell mit den Emotionen alleine, damit schaffe ich mehr Bilder für mich als für die Allgemeinheit. Ich habe keinen Anspruch auf Perfektion, keinen Anspruch auf reine Schönheit und auch nicht an die Technik. Es geht aktuell einzig und allein um das emotionale Gefühl, von was auch immer, jetzt ein Foto zu machen. Das muss niemanden gefallen und bringt mit Sicherheit auch genau die Fotos hervor, die ich die letzten Jahre immer kritisiert habe. Aber vielleicht lerne ich dadurch die Welt der Fotografie besser zu verstehen. Und wenn nicht, hat es mir zumindest Spaß gemacht, das für mich Wichtigste in der Fotografie.

Fuji X-T1, Helios M44-4 58mm f2.8 – JPG Out Of Cam (OOC), der Frühling beginnt

ownCloud nach Update im dauerhaften Wartungsmodus

Nach dem Update meines ownCloud Servers befand sich dieser im dauerhaften Wartungsmodus. Das ist mir erst gestern aufgefallen, als ich mein MacBookPro updaten wollte und festgestellt habe, dass sich nichts tut.

Abhilfe hat in meinem Fall Folgendes geschaffen. Ich habe in der Config-Datei von der ownCloud den Maintainance-Mode deaktiviert. Das funktioniert wie folgt.

Wechsel zu folgenden Pfad:

cd /var/www/owncloud/config

Und editiere die config.php:

sudo nano config.php

Ändere den Eintrag:

maintenance => true,

zu

maintenance => false,

Danach das Update durchführen lassen …

Und schon läuft ownCloud wieder …

 

Film simulieren

Ich habe das schon mal in der Vergangenheit gemacht, bei meiner DSLR. Im Grunde nichts Sinnvolles und trotzdem habe ich gerade die Lust mir die Anzahl der Fotos zu reduzieren. Ich nutze dafür eine 4GB SD-Karte auf meiner Fuji X-T1. Eingestellt habe ich, wie immer, RAW+JPEG. Mit meinem placeholder.txt-File belege ich 1GB der Speicherkarte. Wenn ich die Datei zwei Mal auf die SD-Karte lege, bleiben mir 44 Fotos, die ich machen kann. Natürlich kann ich mich noch soweit spielen, bis es genau 36 mögliche Fotos sind, aber 44 sind schon in Ordnung.
Und um das ganze noch etwas lustiger zu gestalten, verwende ich mein Helios 44-m4 Objektiv, also nur M-Fokus.

Was das bringt? Nichts. Hab nur gerade die Lust dazu reduziert zu fotografieren. Werde mal sehen, was mir vor die Linse kommt, vielleicht fotografiere ich so öfter und noch bewusster.

Wer sich auch selbst einschränken mag, da ja 2GB SD-Karten verhältnismäßig teuer sind, kann das File auch gerne runterladen und verwenden. Komprimiert ist das File doch klein, weil immer der gleiche Text im File steht.

placeholder1 (ca. 2,3MB)

Geschäftsreise Gibraltar

Ich habe nun einige Fotos von der Geschäftsreise nach Gibraltar selektiert, eine kleine Auswahl daraus will ich nun hier präsentieren. Die Fotos sind in Spanien (gleich bei Gibraltar) als auch in Gibraltar entstanden.

 

Geschäftsreise

Ich war die letzten sechs Tage beruflich in Gibraltar und habe es mir nicht nehmen lassen, auch dort ein paar Fotos zu machen. Natürlich hatte ich nicht die Zeit wie, wenn ich dort Urlaub machen wurde, aber die Zeit, die ich hatte, hatte ich teils fürs Fotografieren genutzt. In den nächsten Tagen werde ich erst mal damit beschäftigt sein die Fotos zu selektieren und aufzuarbeiten. Gestern Abend habe ich damit begonnen, konnte mich natürlich nicht immer entscheiden welches ich nun lösche und welches ich behalten bzw. bearbeiten möchte. Das typische Problem eines Fotografen. Daher wird es ein wenig dauern, bis ich Dir einige Fotos davon präsentieren kann und es bleibt vermutlich die Tage noch etwas ruhiger mit den Beiträgen.

 

ASUS ROG Strix GL502VS Stromversorgungsprobleme

Ich habe seit kurz nach Weihnachten das ASUS RPG Strix GL502VS-FY088T Notebook. Wie ich im Netz dann gelesen habe, gibt es anscheinend bei einigen Geräten das Problem, das wenn das Notebook unter Volllast läuft, dass trotz des angeschlossenen Netzteils, die Akkuleistung weniger wird. Ich habe das überprüft, indem ich Fallout 4 mit extremer Auflösung gespielt habe und siehe da, es stimmt. Nach nur 5-8 Minuten war der Akku auf 97%, ein paar Minuten später auf 95%.

Als Erstes dachte ich, es ist so das ASUS hier mehr Leistung freigibt, als das Netzteil versorgen kann. Was nicht unbedingt schlecht wäre, da ja andere Hersteller die Geräte stark drosseln (Lenovo, Apple, HP, usw.) und bei so einem Gaming Notebook macht es durchaus Sinn, maximale Leistung zuzulassen. Es wollte mir trotzdem keine Ruhe lassen und somit habe ich mich an den Support von ASUS gewandt, der sich nach zwei Tagen auch bei mir gemeldet hat, die Antwort ist ein BIOS-Update, das auf der Homepage nicht gelistet ist. Bevor ich dieses aber eingespielt habe, habe ich mich nochmals an den Support gewandt, weil ich fürchtete, dass das Gerät eben damit einfach nur runtergedrosselt wird. Aber laut Support ist es eben nicht so und somit habe ich nun auch das Firmware-Update eingespielt. Für mich spielt es keine große Rolle, da ich an sich nicht viel auf dem Notebook spiele, mir ging es hier mehr um die Bildbearbeitung und den Bildaufbau.

Wer also das Problem hat, sollte sich an den Support wenden, die haben ein Firmware-Update parat, aber nicht generell veröffentlicht, da es anscheinend nicht alle Geräte betrifft.

Eine Rezension zu dem Notebook werde ich noch schreiben, ist mir aber gerade aus zeitlichen Gründen nicht möglich. Mein Ausgangspunkt ist aber nicht zwangsläufig das Gaming sondern vielmehr die Leistung mit Photoshop und Lightroom.

Ablauf der Beiträge

Ich habe, als ich begonnen habe ein Buch zu Hand zu nehmen und darin zu lesen, mir gedacht ich könnte die Beiträge vom Ablauf in einer gewissen Reihenfolge veröffentlichen. Das würde natürlich gehen, wenn ich vorher alle Bücher lese, mir Notizen dazu mache und am Ende aus allem eine Zusammenfassung bringe.

Dann aber würde es wirklich lange dauern, bis die Beiträge kommen, meine Entwicklung bei diesem Projekt wäre nicht zu sehen, und wenn ich diese auch noch einfließen lassen würde, könnte ich am Ende auch schon mein eigenes Buch über die Porträtfotografie schreiben. Zugegeben, das klingt irgendwie verlockend, aber es würde vermutlich nie fertig werden. Aber man soll ja niemals nie sagen, doch erst mal muss ich selbst Erfahrung sammeln.

Gut, Erfahrung habe ich natürlich schon. Ich habe schon viele Porträts gemacht, Hochzeiten, Feiern, meine Kinder, Shootings im Studio, etc. Aber ich habe auch nicht alles Gelernte angewandt, vieles dabei vergessen und nicht die bewusste Qualität erreicht, die ich erreichen möchte und auch sicher könnte. Deshalb auch dieses Projekt.

Es wird also keine bedingte Reihenfolge geben, ich werde vermutlich auch meine Meinung ändern, und ob ich am Ende alle Themen angesprochen habe, ist auch unklar. Ich will das nur an dieser Stelle festhalten, damit mich keiner an meinen Worten festmacht. Das Projekt ist ein Lernprozess (wie die ganze Fotografie, wenn man es genau nimmt), da kann sich viel ändern. Du kannst an meinen Erfolgen und Misserfolgen hier auf meinem Blog teilhaben.

Danke für Dein Verständnis.

Zugriffsstatistik (Stand: Jänner 2017)

Die Zugriffsstatistik ist zwar stark nach oben gegangen, allerdings weiß ich, dass die Spammer Flut damit zu tun hat. Wie viel es realistisch mehr geworden ist, lässt sich leider mit den mir zur Verfügung stehenden Mittel nicht herausfinden. Ich schätze auf 6200-6500, nicht aber auf über 8400. Ich hoffe das ein Update, dass Problem löst.

Bis dahin bleibt zu hoffen, dass es weiter nach oben geht und ich bedanke mich hiermit für jeden Eurer Besuche auf meinem Blog. Danke!

Stand (März 2017)