Zertifikate im Goolge Chrome Browser anschauen

Ab und an muss man sich ja doch bestimmte Zertifikate anschauen. Im Google Chrome funktioniert das wie folgt.

Browser öffnen und eine Seite laden. Dafür ist eine verschlüsselte Seite nötig, also jene, die mit https beginnen. Als Beispiel nehmen wir hier mal https://www.google.at.

Im Browser dann die F12-Taste drücken um in den Entwickler-Konsole zu wechseln. Dort dann im Reiter auf Security klicken und dann darunter auf View Certificate.

Hier kann nun das Zertifikat, wie aus dem IE gewohnt, betrachtet bzw. kontrolliert werden.

 

Skalierbare Container-Infrastrukturen – Das Handbuch für Administratoren

Docker und Container sind mittlerweile jedem in der IT ein Begriff. Und viel zu oft wird es auch als Allheilmittel für die Probleme zwischen Entwickler und System Administratoren gesehen. Dass aber auch die Containertechnologie nicht in jedem Fall das Gelbe vom Ei ist, ist nicht jedem bewusst. Genau dieses Thema wird unter anderem recht früh in dem Buch aufgegriffen und erklärt.

Nach dem ersten Teil mit Themen wie: Warum Container?, Microservices, Continuous Delivery; geht es im zweiten Teil um die verschiendenen Plattformen, Basics und Konzepte, Docker, Docker Security, Trusted Docker Registry sowie anderen Container Plattformen. Teil drei ist dann weitergehend mit Skalierbare Container Cluster und Container-Orchestrierung, Key/Value Store, Service Registry/Discovery, Swarm, Kubernetes (K8s) uvm. Insgesamt ist das Buch in fünf Teilen aufgeteilt, bei einer inhaltlichen Seitenzahl von über 1.000 Seiten.

Das Buch ist sehr gut geschrieben und vermittelt viele Informationen und Wissen für den Administrator, der sich mit der Containertechnologie (vor allem Docker und Kubernetes) auseinandersetzen will/muss. In meinem Fall ist es, sodass ich in einem Unternehmen tätig bin, wo Software entwickelt wird, noch sind wir nicht auf den Zug, Containertechnologie, aufgesprungen, es ist aber für 2018 als Projekt angedacht. In diesem Zuge wollte ich mich schon vorinformieren damit wir bei der Planung und Umsetzung nicht mit zu vielen Problemen und Planungsfehlern zu kämpfen haben. Ebenso will ich verhindern, dass die Technologie falsch eingesetzt wird. Es soll ja für alle eine Arbeitserleichterung werden.

Eine wirklich gute Idee finde ich übrigens einen Abschnitt aus dem Microservices: „Wie erkläre ich es meinem CEO?“. Daran denken nicht viele Autoren 🙂

Mit diesem Buch hat man wirklich eine gute Ausgangsbasis, sowohl für die Planung als auch für die Umsetzung. Der Schreibstil ist locker für solch ein Fachbuch. Ich bin sehr zufrieden mit diesem Buch und kann es mit ruhigem Gewissen weiterempfehlen.

 

Autor: Oliver Liebel
Verlag: Rheinwerk
Preis: 69,90 Euro Buch/ 64,90 Euro eBook
ISBN: 978-3-8362-4366-7

/dev/null

Es gibt viele Dinge über, die ich gerne schreiben möchte, aber zugegeben, nicht alles ist sinnvoll. Deswegen dachte ich mir, ich erstelle die passende Kategorie dazu, die ebenso passend zum Blogtitel ist -> /dev/null.

Für all jene die nicht wissen was /dev/null ist, /dev/null ist ein Verzeichnis (eigentlich genau genommen eine Datei, wie alles unter Linux) in der man Daten, Ausgaben, etc. umleiten kann, die dann auf Niemehrwiedersehen weg sind.

Die Inhalte können sowohl über mich sein, als auch Themen, die mich beschäftigen, denen ich einfach keine eigene Kategorie zuordnen möchte. Wer es lesen mag, darf dies gerne tun, wer nicht, darf es gerne ignorieren.

IT-Projektmanagement -Was wirklich funktioniert und was nicht

Vorweg, ich bin kein Projekt-Manager, sondern IT System Administrator. Mein Interesse gilt daher eigentlich vielmehr den kleineren Projekten, diese sind aber in der Regel Teil eines größeren Projekts. Die meisten von uns sind Teil eines solchen Projekts und wir tun gut daran für das Unternehmen, mit allen Mitarbeitern, in solch einen Projekt zusammenzuarbeiten. Meine Motivation war, mehr vom Projektmanagement zu verstehen um zu unterstützen und in der richtigen Phase des Projekts, auf Fehler hinzuweisen, damit der Projektmanager noch rechtzeitig reagieren kann. Damit ist „gewährleistet“ (eigentlich gewährleisteter) dass man noch früher den Kurs ändern kann, falls erforderlich, oder das falsche Informationen in den Umlauf gelangen.

Ich habe in den letzten Jahren doch öfter miterlebt, wie Projekte schwer daneben laufen bzw. aufgrund von Komplikationen unnötig in die Länge gezogen wurden, weil nicht rechtzeitig auf Mängel hingewiesen wurde bzw. der falsche Kurs mangels technischen Knowhow des Projektleiters, eingeschlagen wurde. Mein Ziel ist es hier in Zukunft rechtzeitig darauf aufmerksam zu machen.

Soviel zu meiner Motivation.

Das Buch selbst ist ein kleineres Taschenbuch mit 229 Seiten Inhalt. Es ist keine Eierlegendenwollmilchsau (die dürfte es im Projektmanagement auch nicht so richtig geben) sondern ein doch umfassendes Buch für den Einstieg ins Projektmanagement hinsichtlich der IT, bzw. auch als Wissenserweiterung und Auffrischung.

Gut finde ich schon zu Beginn die Hilfe, woran man ein Projekt definiert, auf was man achten sollte, wenn man ein Projekt übernimmt, wie man durch das Projekt läuft und wie man es abschließt. Ebenso das ein Ende des Projekts nicht mit der kompletten Umsetzung endet. Es bleibt immer noch Arbeit nach einem Projektabschluss. Etwas das Selbst mir nie so richtig in den Sinn gekommen wäre.

In den Kapiteln geht nach einer Einführung ein paar Worten, wie es eigentlich ablaufen sollte und was ein Projekt erfolgreich macht, weiter mit Themen wie das Projektteam, die Projektplanung, Projektdurchführung und Controlling und Agile Methoden im Projektmanagement.

Wie gesagt, ich schreibe nicht aus der Erfahrung eines Projektmanagers, ich habe nur ein paar kleine Projekte (Softwareimplementierung, Serverumzüge, aufbauen von Infrastrukturen, Migrationen, etc.) umgesetzt, das waren aber nur Teile von einem gesamten Projekt. Doch um mehr Verständnis über Projektmanagement anzueignen, teils zu wiederholen, habe ich mir das Buch gekauft. Genau dafür finde ich es wirklich gut, mir gefällt auch das dieses Buch so kompakt ist, ist doch leichter unterwegs zu lesen. Was vielleicht noch nicht unwesentlich ist, es gibt auch genug Beispiele aus der Praxis, viele Checklisten, an die man sich halten kann (auch zum Download).

Wie fast alle Bücher vom Rheinwerkverlag ist auch dieses wieder ein gelungenes Buch.

Autor: Matthias Geirhos
Verlag: Rheinwerk
Preis: 12,90 Euro Buch/ 11,90 Euro eBook
ISBN: 978-3-8362-4098-7

 

VMware vSphere 6 – Das umfassende Handbuch

VMware ist der Marktführer in Sache Virtualisierungslösungen im Serverbereich. Zu VMware vSphere 6 habe ich bereits eine Schulung besucht, ebenso kenne ich VMware im praktischen Einsatz in der Version 5.0, 5.5 und 6.0.

Da ich mich nicht so sehr mit den Details der Installation befasst habe, wir aber aktuell vor dem Projekt stehen eine aktuelle Version im Unternehmen hochzuziehen, habe ich mich dazu entschieden dieses Buch anzuschaffen.

Das Buch ist nicht ganz günstig, bringt aber viel Wissen mit und wird sowohl den Einsteiger als auch als Nachschlagewerk für den fortgeschrittenen Anwender von Nutzen sein.

Eingeleitet wird mit der VMware Produktfamilie, dann geht es schon in die Einführung von ESXi, vCenter Server, vSphere, usw. Die Kapitel befassen sich mit der vSphere-Architektur, vMotion und Storage vMotion, Cluster, der Installation von VMware, Verwaltungsmöglichkeiten der Umgebung, Netzwerk (Nat, VLans, vSS, vDS, uvm.), Storage-Architektur, Cenverged Systems, EMC-VNX-Speichersytem, Konfiguration von ESXi und vCenter, Datensicherung, Ausfallsicherheit, VMs und die Lizenzierung von vSphere.

Wie man anhand der Kapitel gut erkennen kann, ein sehr umfangreiches Buch. Was ich jedem VMware Admin allerdings neben dem Buch noch ans Herz legen würde, ist einen Troubleshooting-Kurs zu besuchen. Diese sind bei VMware wirklich gut und helfen in der Praxis, im Falle eines Fehlers, wirklich weiter. Troubleshooting und Problemfälle werden auch im Buch angesprochen, aber die Kurse bringen an dieser Stelle definitiv mehr. Ich bin mir ehrlich gesagt nicht sicher, ob es Sinnvoll wäre, ein Buch zum Troubleshooting auf den Markt zu bringen, da sich mit jedem Update die Probleme ändern können bzw. gelöst werden und neue hinzukommen.

Für mich waren die Themen Cluster und Netzwerk am interessantesten, obwohl mich die Storage-Architektur auch sehr interessiert. Alles in allem kann ich das Buch klar empfehlen. Ich denke die vielen Autoren, die hier mit Ihrem Wissen Ihren Beitrag geleistet haben, machen dieses Buch auch so erfolgreich.

Autoren: Bertram Währmann, Dennis Zimmer, Günter Baumgart, Urs Stephan Alder, Marcel Brunner und Jan Große
Verlag: Rheinwerk
Preis: 89,90 Euro Buch/ 84,90 Euro eBook
ISBN: 978-3-8362-3816-8

Samba 4 – Das Praxisbuch für Administratoren

Auch wenn ich bisher in noch keinem Unternehmen tätig war, indem Samba anstatt des Microsoft Windows Domain Dienstes gelaufen ist, für den Dateidienst kam Samba allerdings schon öfter zum Einsatz.
Privat macht es durchaus Sinn Samba für den Domaindienst zu nutzen, wenn man für die Server- und/oder Clientlandschaft die Vorzüge einer Domain nutzen möchte.

Beruflich brauche ich Samba um ehrlich zu sein nicht sehr oft. Es kommt zwar zum Einsatz, aber Samba könnte viel mehr als nur zum Dateidient dienen. Aber gerade deshalb, weil eben auch Windows Server zum Einsatz kommt, bleibt Samba im Domänendienst auf der Strecke. Privat ist es schon länger eine Überlegung, weswegen ich mir auch dieses Buch angeschafft habe.

In diesem Buch wird nicht nur Samba selbst erklärt und beschrieben, sondern mit praktischen Beispielen auf die verschiedenen Funktionen von Samba eingegangen. Domänen verwalten, Migration, Drucker Dienst, Group Policy Object’s (GPOs), Cluster mit CTDB, Vertrauensstellungen zu anderen Domänen, Dateisysteme, Verwalten von Clients in der Domäne, Schemaerweiterung, Installation, uvm.

Auch wenn das Buch basierend auf Samba 4.3 ist, würde ich zur aktuellen Version von Samba raten. Vor allem weil dann auch schon Kerberos umgesetzt ist.

Dieses Buch ist eine große Hilfe für all jene, die es als Nachschlagewerk nutzen wollen oder für all jene wie mich, die Samba zu Hause zum Einsatz bringen möchten sowie natürlich in Ihrem Betrieb. Gerade in kleinen Betrieben ist der Samba Server eine wirklich kostengünstige und effektive Lösung, die der von Microsoft nicht mehr um so viel nachsteht, wie es einmal war. Alles Wichtige, und mehr, kann mit Samba heute mühelos umgesetzt werden. Für alle jene die nur Linux im Einsatz haben, sowieso die beste Lösung.

Daher kann ich das Buch mit ruhigen Gewissen weiterempfehlen.

Autor: Stefan Kania
Verlag: Rheinwerk
Preis: 49,90 Euro Buch/ eBook 44,90 Euro
ISBN: 978-3-8362-4246-2

Twitter

Ich habe meinen Twitter Account wieder reaktiviert. Dachte mir für kurze und kleine News wohl die beste Lösung. Mal sehen, ob es dabei bleibt und wie es mich freut, hier dürft Ihr Euch dann wirklich über jeden Mist freuen, den ich so von mir gebe 🙂

https://twitter.com/GWEEPdotAT

Guten Rutsch ins neue Jahr

Ich wünsche allen einen guten Rutsch ins Jahr 2018. Es gibt an sich nichts, was ich nicht sowieso jedem auch so unter dem Jahr wünsche.

Daher viel Glück, Gesundheit, Liebe, Freude, uvm. im neuen Jahr und all den Jahren, die darauf folgen.

Happy New Year!

Sicherheitslücken in den F5 BIG-IP-Firewalls

heise.de berichtet von Sicherheitslücken in den F5 BIG-IP-Firewalls, die vom CERT Bund als hoch eingestuft wurden.
Verschiedene BIG-IP-Appliances sind anfällig auf DoS-Attacken sowie SQL Injections. Das kann soweit gehen das Angreifer ohne Authentifizierung aus der Ferne via DoS-Attacken die Firewall lahmlegen.

Zu dem Bericht von heise.de geht es HIER.