Meine Workstation

Der aktuelle Stand meiner Workstation sieht so aus:

An sich nichts Besonderes, dennoch gefiel mir das Olivgrün des Gehäuses sehr gut und die Idee mit dem Radioavtive Sticker kam mir recht schnell in den Sinn.

Zur Ausstattung, es ist kein TOP aktueller PC, da sich das Umrüsten auf eine neue, aktuelle Hardware im Moment kaum lohnt. Zudem bleibt noch abzuwarten, wie der Preiskrieg zwischen AMD und Intel letztendlich ausfallen wird.

Hier eine Auflistung der verbauten Hardware:

  • ASRock Fatal1ty Z170 Gaming K6 Mainboard
  • Intel i7-6770K (Skylake Quad-Core) CPU
  • Corsair H110i GT CPU-Wasserkühlung
  • 64GB DDR-4 G.Skill RipJaws V (4x 16GB) RAM
  • ASUS ROG Strix GeForce GTX 1080 8GB Grafikkarte
  • Samsung EVO 960 M.2 PCI-e 500GB SSD
  • Samsung EVO 850 SATA 1TB SSD
  • Samsung EVO 840 SATA 500GB SSD
  • Samsung EVO 840 SATA 500GB SSD
  • Seagate ST3000NM0033 3TB HDD
  • Seagate ST3000NM0033 3TB HDD
  • LG BH16NS40 BlueRay Laufwerk
  • Corsair Venegance C70 Gehäuse
  • bequiet! Dark Power Pro 11 650 Watt 80% Platinium  Netzteil
  • NZXT Sentry LXE Lüftersteuerung
  • 4x 120mm 1.000 U/min Nanoxia Deep Silence Lüfter
  • 1x 120mm 1.800 U/min Nanoxia Deep Silence Lüfter
  • 1x 140mm 1.400 U/min Nanoxia Deep Silence Lüfter

In Verwendung habe ich Windows 10, für kleine Tests und Übungen verwende ich Virtual-Box um die eine oder andere VM unabhängig von einem Server laufen zu lassen.

Zum Aufrüsten: Am liebsten wäre mir derzeit der neue AMD Ryzen mit 16 Kernen und 128GB Ram, allerdings kommt die CPU auf über 1000 Euro, dann noch ein Kühler, weitere 64GB Ram und ein Mainboard. Das Ganze dürfte sich irgendwo bei 2000 Euro bewegen. Bei dem was ich aktuell am PC anstelle, lohnt sich die Investition nicht. Ich werde also noch warten.

Social Engineering

Auch Social Engineering ist eine Form des Hackens. Die Manipulation von Menschen, um an Informationen zu kommen oder um sie zu Dinge zu bewegen, die sie normal nicht tun würden. Sympathie Aufbauen, unter Druck setzen und Angst sowie Mitleid erzeugen … einer der bekanntesten Hacker auf diesem Gebiet war unter anderem Kevin Mitnick.

Daher ist ein entsprechendes Sensibilisieren der Mitarbeiter durch Trainings und Schulungen wichtig. Nicht nur durch technische Gegebenheiten wie Firewall, IPS, Verschlüsselungsverfahren als auch High-Secure-Passwörter, usw. müssen gepflegt werden. Auch die menschliche Firewall bedarf einer Konfiguration und muss ständig upgedatet werden.

Und viele meinen „Mir passiert so etwas nicht.“ – Siehe Artikel auf Kurier.at

Auflösung von Ubuntu 16.04.2 LTS in Hyper-V VM ändern

Nach der Installation von Ubuntu 16.04.2 TLS als VM in Hyper-V, bleibt die Auflösung unter der Auflösung des physischen Vollbildschirms. Um das zu ändern, muss man in der VM den Terminal starten und die Datei grub bearbeiten:

sudo nano /etc/default/grub

Danach, die folgenden Zeile suchen:

GRUB_CMDLINE_LINUX_DEFAULT=“quiet splash“

Diese editieren und hinter quiet splash folgendes hinzufügen:

video=hyperv_fb:1920×1080

Daher sollte die Zeile wie folgt aussehen:

GRUB_CMDLINE_LINUX_DEFAULT=“quiet splash video=hyperv_fb:1920×1080″

Danach Speichern und nano beenden. Nun grub updaten mit folgendem Befehl:

sudo update-grub

Jetzt muss die VM noch neu gestartet werden und schon ist die Auflösung von 1920×1080 eingestellt. Die Auflösung kann natürlich nach eigenem Belieben angepasst werden. Sinnvoll ist natürlich nur eine Auflösung, die dem eigenen Bildschirm entspricht.

SSH Zugriff bei RHEL 6.x nicht möglich

Sollte der SSH-Zugriff auf den Server (in meinem Fall RedHat Enterprise Linux 6.x) nicht mehr funktionieren, erst mal als Root auf den Server anmelden.

Danach kontrollieren wie der Status des Service ist:

/etc/init.d/sshd status

Sollte der Service nicht laufen, mit dem folgen Befehl einen Start des Service probieren:

service sshd start

Ggf. auch vorher noch ein Stoppen und dann ein Starten des Services:

service sshd stop
service sshd start

Hinweis: Will man das, dass Service automatisch beim Starten startet, folgenden Befehl ausführen (sofern er sich nicht sowieso automatisch startet):

chkonfig sshd on

Wenn sich der Dienst nicht starten lässt, folgende Befehle ausführen:

chown root:root /var/empty/sshd
chmod 711 /var/empty/sshd
/etc/init.d/sshd start

Danach sollte SSH wieder funktionieren, einfach mit:

/etc/init.d/sshd status

kontrollieren ob der Service wieder läuft.

Die Wahrheit über den Job SysAdmin

In dem LINK von opensource.com (Englisch) geht es um den Job als IT System Administrator. Ich finde die Beschreibung an sich ganz gut, zwar bin ich noch kein Senior IT System Administrator, aber in den Jahren, die ich als SysAdmin verbracht habe, kann ich das im Grunde bestätigen. Ein Stehenbleiben gibt es nicht, auch wenn wir nicht immer mit all den Technologien einverstanden sind und sie alle Vor- als auch Nachteile mit sich bringen, meist werden wir vom Management überrumpelt und diese von Verkäufer überzeugt, welche wiederum von den Firmen gedrillt werden. Das Spiel kenne ich aus meiner Zeit als Verkäufer nur zu gut.

Aber ich muss ehrlich sagen, ich bin froh in die Tasten zu klopfen zu können und teste gerne neue Technologien in Form von Software und Hardware. Das Basteln, ob nun in Form von Hardware oder der konfigurieren von Software macht mir spaß. Irgendwie hat es auch etwas von Lego, wenn man die verschiedenen Systeme miteinander verbindet und sie am Ende funktionieren (solange nicht einer der Software Anbieter mist baut).

Ich mag den Job und im Moment bin ich sowieso im Frühling mit ihm, wo das Ganze für mich wieder aufblüht. Meine Lieblings Jahreszeit!

RedHat Enterprise Linux 7.3 – owncloud Client installieren

Wenn man nach der Dokumentation geht, reicht ein yum install owncloud-client und die Sache ist gegessen. Allerdings bezieht sich das alle anschein nur auf den Client für die Konfiguration des Onlinekontos. Damit bekommt man nur einen Link wie bei einer Netzwerkverbindung, die Daten werden aber nicht offline verfügbar gemacht. Für mich also unbrauchbar, da ich mein Notebook auch in der Arbeit offline benutzen möchte bzw. meine owncloud nicht mit dem Internet verbunden ist und daher nur im LAN funktioniert.

Über die Weboberfläche bin ich dann in den Persönlichen Einstellungen auf den Link zur Desktop app gefolgt, wo man für RHEL (RedHat Enterprise Linux) den Client laden kann. Unten steht dann im Link Binärpakete direkt herunterladen. Das entsprechende Paket installieren und schon steht der klassische owncloud Client zur Verfügung um die Daten auf das Notebook bzw. auf den PC zu laden und syncen.

Die Installation geht recht easy, einfach auf die Datei die rechte Maustaste klicken und mit mit Mit Software-Installation öffnen die Installation starten.

Link zu owncloud RHEL

Die IT hat gesiegt!

Als Ende 2010 die Fotografie in mein Leben trat, hat sie viel in meinem Leben geändert. Sie verdrängte die IT, schob sie beiseite und dominierte. Mein Ziel: selbstständiger Fotograf.
Nach einigen Hochzeiten, Shootings, Fotos von Firmen Locations, Familienfotos, uvm. begann dann langsam die Fassade der Berufsfotografie zum bröckeln. Viel Zeit und eigentlich wenig Geld. Beruflich hatte ich zur gleichen Zeit mit der inneren Politik zu kämpfen und verlor auch den Spaß an der IT. Ich stand gut 2 Jahre vor dem Punkt, wo ich mich fragte, wohin soll meine Reise nun gehen?

Irgendwo in der zweiten Hälfte 2016 kam die Aussicht auf einen neuen Job bei einem ehemaligen Arbeitskollegen in dem Unternehmen wo er tätig ist, Schwerpunkt Linux. Also begann ich mich wieder mit Linux zu befassen und fand darin wieder meinen Spaß an der IT, die Fotografie wurde eher zur Belastung, als zu etwas das mir wirklich Spaß macht. Mittlerweile habe ich schon einiges an Equipment verkauft, einige weitere Dinge werden noch folgen. Ich habe lieber wieder mehr Hardwareteile, bessere Hardwareteile als ein neues Objektiv oder Teil für meine Kameras. Bald nur noch eine Kamera.

Die IT hat gesiegt, dort liegt auch meine weitere Zukunft. Mit dem Jobwechsel, wenn auch zu einer anderen Firma, habe ich neue Aufgaben, vor allem mehr Linux und genau die Richtung, die ich einschlagen möchte. Mein Ziel ist es um ein vielfaches mehr an Wissen anzueignen, Linux viel besser kennenzulernen und Systeme effektiver zu nutzen. Ich liebe Computer, ich liebe die IT, es ist einfach magnifique.
Die Fotografie bleibt, ein kleines Hobby als Ausgleich.

Howto upgedated „owncloud“

Ich habe das Howto „owncould Server Installation“ upgedated. Zum einen, einen Fehler der sich leider eingeschlichen hat korrigiert sowie um Informationen erweitert. Ebenfalls steht auch der letzte Stand des Dokuments am Ende der Seite mit dem aktuellen Datum.

HIER gehts zum Howto.

AMD Ryzen oder Intel Prozessoren

Aktuell gibt es immer wieder Diskussionen, welcher CPU wohl der bessere sei. Die Benchmarks gehen komischerweise je nach Seite oder Magazin jeweils mal in die eine, mal in die andere Richtung. Etwas das mir seltsam erscheint. Ich mach mir da gerne selbst ein Bild, bin auch am Überlegen, wohin meine Reise mit der nächsten Workstation gehen soll.
Aktuell habe ich einen Intel i7 6700K mit 32GB DDR4 Ram, einer GeForce GTX 1080, 2x 500GB SSDs sowie 2x 3TB für Fotos. Ich bin also insgesamt zufrieden, es besteht auch nicht der große Bedarf für ein neues System, weswegen ich noch abwarten möchte.

Da das Spielen selbst nicht so wichtig ist, ist die Überlegung auf einen Prozessor mit mehreren Cores (ab 12) umzusteigen, natürlich auch in die Richtung von ca. 3,6GHz oder mehr, sowie jede Menge Arbeitsspeicher. Wo da die Reise nun hingehen wird, bleibt noch offen. Ab August sollten die 16 Core Ryzen auf dem Markt auftauchen, vielleicht kommen auch bald die Naples nach und dann bleibt es spannend, was Intel treibt hinsichtlich der Preise.
Wenn das Ganze dann mal durch ist, was vermutlich vor dem Weihnachtsgeschäft passieren wird, werde ich noch mal den Cache, den Systembus und dessen Bandbreite, usw. der Systeme genauer unter die Lupe nehmen und danach entscheiden, welche Richtung ich einschlagen möchte. Fakt ist aber, ein System unter 128 GB Ram werde ich nicht mehr ansteuern. Was die Grafikkarte angeht, entscheide ich auch erst später, vor allem bin ich aktuell noch nicht sicher, was ich brauche, nachdem das mit der Fotografie immer mehr zur Nebensache wird. Sprich, ich habe keine Hochzeiten mehr zu fotografieren und dementsprechend auch keinen Stress damit. Interessanter wird es also eher eine Grafikkarte zu wählen, die ich auch für Berechnungen nutzen könnte, auch wenn ich noch keinen aktuellen Anwendungsfall habe. Aber ggf. macht es mehr Sinn zwei günstigere Grafikkarten zu nehmen, die dann zusammen mehr Leistung erbringen als eine Einzelne. Allerdings habe ich mich mit dem Thema noch zu wenig befasst, weil es bisher unwichtig war. Bitcoins & Co Mining steht im Übrigen nicht am Plan.

Ich würde auch jedem anderen Raten, erst einmal abzuwarten (wenn er kann) wie sich die Situation und die Preise bei den CPU‘s entwickelt. Ich bin mir recht sicher das sich Intel und AMD vor Weihnachten noch ordentlich einen Kampf liefern.