Samba 4 – Das Praxisbuch für Administratoren

Auch wenn ich bisher in noch keinem Unternehmen tätig war, indem Samba anstatt des Microsoft Windows Domain Dienstes gelaufen ist, für den Dateidienst kam Samba allerdings schon öfter zum Einsatz.
Privat macht es durchaus Sinn Samba für den Domaindienst zu nutzen, wenn man für die Server- und/oder Clientlandschaft die Vorzüge einer Domain nutzen möchte.

Beruflich brauche ich Samba um ehrlich zu sein nicht sehr oft. Es kommt zwar zum Einsatz, aber Samba könnte viel mehr als nur zum Dateidient dienen. Aber gerade deshalb, weil eben auch Windows Server zum Einsatz kommt, bleibt Samba im Domänendienst auf der Strecke. Privat ist es schon länger eine Überlegung, weswegen ich mir auch dieses Buch angeschafft habe.

In diesem Buch wird nicht nur Samba selbst erklärt und beschrieben, sondern mit praktischen Beispielen auf die verschiedenen Funktionen von Samba eingegangen. Domänen verwalten, Migration, Drucker Dienst, Group Policy Object’s (GPOs), Cluster mit CTDB, Vertrauensstellungen zu anderen Domänen, Dateisysteme, Verwalten von Clients in der Domäne, Schemaerweiterung, Installation, uvm.

Auch wenn das Buch basierend auf Samba 4.3 ist, würde ich zur aktuellen Version von Samba raten. Vor allem weil dann auch schon Kerberos umgesetzt ist.

Dieses Buch ist eine große Hilfe für all jene, die es als Nachschlagewerk nutzen wollen oder für all jene wie mich, die Samba zu Hause zum Einsatz bringen möchten sowie natürlich in Ihrem Betrieb. Gerade in kleinen Betrieben ist der Samba Server eine wirklich kostengünstige und effektive Lösung, die der von Microsoft nicht mehr um so viel nachsteht, wie es einmal war. Alles Wichtige, und mehr, kann mit Samba heute mühelos umgesetzt werden. Für alle jene die nur Linux im Einsatz haben, sowieso die beste Lösung.

Daher kann ich das Buch mit ruhigen Gewissen weiterempfehlen.

Autor: Stefan Kania
Verlag: Rheinwerk
Preis: 49,90 Euro Buch/ eBook 44,90 Euro
ISBN: 978-3-8362-4246-2

Twitter

Ich habe meinen Twitter Account wieder reaktiviert. Dachte mir für kurze und kleine News wohl die beste Lösung. Mal sehen, ob es dabei bleibt und wie es mich freut, hier dürft Ihr Euch dann wirklich über jeden Mist freuen, den ich so von mir gebe 🙂

https://twitter.com/GWEEPdotAT

Guten Rutsch ins neue Jahr

Ich wünsche allen einen guten Rutsch ins Jahr 2018. Es gibt an sich nichts, was ich nicht sowieso jedem auch so unter dem Jahr wünsche.

Daher viel Glück, Gesundheit, Liebe, Freude, uvm. im neuen Jahr und all den Jahren, die darauf folgen.

Happy New Year!

Sicherheitslücken in den F5 BIG-IP-Firewalls

heise.de berichtet von Sicherheitslücken in den F5 BIG-IP-Firewalls, die vom CERT Bund als hoch eingestuft wurden.
Verschiedene BIG-IP-Appliances sind anfällig auf DoS-Attacken sowie SQL Injections. Das kann soweit gehen das Angreifer ohne Authentifizierung aus der Ferne via DoS-Attacken die Firewall lahmlegen.

Zu dem Bericht von heise.de geht es HIER.

Ubuntu und Lenovo – Probleme mit BIOS und WLan

Michael Kofler berichtet auf seinem Blog von Problemen zwischen Lenovo und Ubuntu 17.10, sowie dem Problem das er mit einer Live Ubuntu 17.10 das WLan abgedreht hat, welches sich dann unter Windows nicht mehr aktivieren ließ. Das Interessante daran ist eigentlich, das Ubuntu die Festplatte im Live Boot gar nicht erst angreift.

Das andere und weitaus größere Problem ist, das Ubuntu 17.10 (ein Fehler in der Intel-SPI-Treiberfamilie) das BIOS einiger Notebook Modelle zerstört. Davon betroffen sind Lenovo, Acer, Toshiba und Dell.

Mehr Informationen auf dem Blog von Michael Kofer als auch auf Golem.de.

WordPress

So toll WordPress auch ist, es ist das meist genutzte CMS und damit auch jenes das am interessantesten für Angreifer ist. Das zeigt sich jüngst nun an den Brute-Force-Attacken auf WordPress-Seiten.

Deswegen habe ich schon vor einiger Zeit den Entschluss gefasst, ich unterlasse das mit solchen Seiten und gehe back to the roots, HTML und etwas CSS. Und wie sich vor Kurzem für mich herausgestellt hat, bin ich nicht der Einzige. Fefes Blog ist ebenfalls nur in HTML gehalten.
Der Weg dorthin wird aber noch dauern, da mir einfach die Zeit fehlt das Ganze umzusetzen. In der Regel räume ich dann auch gleich inhaltlich auf, lasse Dinge weg oder überarbeite das eine oder andere.

Grob, so schätze ich, wird es gegen Ende von 2018 oder Anfang 2019 soweit sein, da ich auch noch an anderen Projekten zu arbeiten habe.

ShadowCopyViewer – Windows Tool

ShadowCopyViewer ist ein interessantes Tool, das nicht nur mehr Übersicht bietet, sondern auch das Wiederherstellen von einzelnen Dateien aus Ordnern ermöglicht. Der Link direkt zum Tool ist auch unter den Links in der Windows Welt zu finden.

HIER gibt es mehr Informationen dazu (IT-Administrator Magazin).

Die Stille

Geplant war sie nicht, diese lange Pause, diese Stille um mein Projekt. Ich hatte einfach nicht damit gerechnet, dass ich gar so wenig Zeit haben würde. Noch weniger wurde es, als ich mit der Jobsuche begann und dann im Juli den Arbeitgeber wechselte. Da hatte ich vieles, das mir im Kopf herumschwirrte, aber keine Fotografie. Eigentlich bis vor ein paar Tagen, als das neue Krolop & Gest Live Video in den Onlineshop kam, mit Steffen Böttcher in der „Version 2“. Das musste ich haben und dann heute die Aktion mit den DVD‘s, ich schlug wieder zu. Und langsam beginnt sich das Rad der Fotografie wieder zu bewegen.

Ich werde zwar in den nächsten Wochen keine Zeit dafür haben, aber ich kann mir gut vorstellen, dass sich das Rad im nächsten Jahr wieder in Bewegung setzt. Bis dahin will ich mir mal notieren, warum diese Flaute überhaupt entstanden ist. Es ist ja nicht nur der Stress, sondern auch die fehlende Motivation. Und die kam durch die weniger tollen Fotos, die ich in den letzten Monaten gemacht habe. Und heute hatte ich so einen kleine Lichtblick, ich fürchte, ich wurde ein Gefangener des Displays und mit der damit verbundenen Faulheit, auch mal in die Knie zu gehen oder mich auf den Boden zu legen. Andere haben damit kein Problem, bei mir sollte es wohl nur für die Ausnahmesituationen sein, aber nicht für den regelmäßigen Einsatz. Ich muss den Sucher wieder entdecken, wie in der guten alten DSLR-Zeit. Und ich muss mir wieder mehr Gedanken darum machen, wie ich das Motiv in Szene setze… und … Sorry, muss mal schnell Notizen machen.

Versprechen möchte ich an der Stelle aber nichts. Wer Kinder hat, vor allem kleine, der weiß, dass alles anders Kommen kann und vor allem als man denkt.

Zowie Celeritas II – Gaming Keyboard

Ich habe in der Vergangenheit diverse Gaming Tastaturen getestet, ebenso normale mechanische Tastaturen und damit auch meine Erfahrungen gesammelt. Von der Logitech G710+, über die Steelseries 6gv2, die Apex RAW, Cherry MX 3.0 red und blue Switches, Tastaturen von billig Anbietern quer durch Amazon, Razer, Microsoft, uvm. Irgendwann fand ich die CoolerMaster NovaTouch TKL, eine Hybird Tastatur. Sie hat keinen Ziffernblock was Platz spart, sie ist leichtgängig und mit den zusätzlichen Silikonringe, die im Lieferumfang dabei waren, auch noch „leise“. Zumindest so leise das sich meine Freundin nicht beschwert hat die gleich nebenan schläft, wenn ich Abends vor dem Bildschirm hocke. Ein nicht unwichtiges Kriterium für eine Tastatur im Einsatz bei uns zu Hause.
Irgendwann habe ich von der Zowie Celeritas II erfahren, die ersten Bilder waren ernüchtern, weil ich irgendwie etwas erwartet habe, das mich aus den Socken haut. Zwar ist sie sehr schlicht, was mir viel lieber ist als 50 Makro Tasten, ich brauche auch keine RGB-Beleuchtung mit Wellen, Wave, Rave und Disco Effekten, aber ich war dennoch sehr skeptisch. Dazu kam der etwas hohe Preis und die Tatsache, dass sie nicht so leise war, wie ich hoffte (hatte mir ein YouTube Video dazu angeschaut). Die optischen Schalter erschienen mir als nichts was irgendwie Sinn machen würde, denn am Ende ist ja trotzdem eine Feder darunter, was soll da schon anders sein?

 Vor ein paar Monaten habe ich mich dann dazu entschieden die Tastatur zu testen (heißt kaufen und ggf. verkaufen, wenn sie mir nicht gefällt). Seit diesem Tag, liegt meine geliebte CoolerMaster NovaTouch TKL nur noch herum, die Zowie hat ihren Platz eingenommen. Ihr könnt mir echt glauben, ich habe Zowie für krank gehalten für die Tastatur so viel Geld zu verlangen (wobei die TKL damals auch 180 Euro gekostet hat), doch sie ist jeden Cent Wert. Die genialste Tastatur, die ich bisher unter den Fingern hatte. Einzige was mir noch lieber wäre, wäre mir eine Version ohne Ziffernblock.
Die Tasten gehen so leichtgängig und präzise, das keine andere, mir bekannte Tastatur, mithalten kann. Wenn man die Silikonringe zwischen den optischen Schalter und den Tasten gibt, wird die Tastatur auch noch um eine Spur leiser. War genug, um mir Beschwerden meiner Freunden zu ersparen, zumindest wenn ich nicht gerade lange Texte schreibe oder zu sehr in die Tasten klopfe.
Mein bevorzugtes Spiel ist CS:GO, aber sie funktioniert natürlich überall anders ebenso präzise, selbst beim Texteschreiben (eh kloar).

Zum technischen Teil gibt es noch ein paar Informationen. Wie schon gesagt, es handelt sich um eine Tastatur mit optischen Schalter, durch die Feder werden die Tasten zurück gedrückt wie auch bei den mechanischen Tastaturen. Die Tastatur verfügt über volles Anti-Ghosting per USB. Für jene, die noch den PS/2 Anschluss nutzen, gibt es sogar noch einen USB auf PS/2 Adapter. Bei PS/2 kann man die Geschwindigkeit noch regulieren (normal, 2fach, 4fach und 8fach). Die Helligkeit der Beleuchtung kann ebenfalls reguliert werden bzw. die Beleuchtung abgeschalten, die Num-, Caps-. ScrollLock-Tasten sind, wenn aktiv weiß. Die Windows-Taste kann deaktiviert werden (wird zur Strg-Taste), wie man es von guten Gaming-Tastaturen erwartet. Ebenso vorhanden sind Ton aus, leiser, lauter sowie für den Player Play/Pause, nächstes und letztes Lied.

Im Lieferumfang ist die Tastatur plus eine Abdeckung (Staubschutz), ein PS/2 Adapter, eine Anleitung sowie ein qualitativ hochwertiger Sticker.

Alles in allem eine sehr gute Verarbeitung. Die kurze Handballenauflage ist angenehm und nimmt nicht viel Platz ein, was mir wichtig ist, da mein Schreibtisch nur eine tiefe von 60cm hat.
Zowie hat hier eine neue Technik in die Gaming-Szene gebracht und investiert in präzise Technik anstatt in Schnickschnack und Klimbim. Wie schon bei der Zowie FK2 Maus, reduziert auf das Wesentliche, genau mein Geschmack. Es wird auch keine Software benötigt, was dafür sorgt, dass die Kommunikation zwischen Game, Betriebssystem und Hardware läuft, ohne einer zusätzlichen Software vom Hersteller. Das sorgt nicht nur für weniger Kommunikationsweg, sondern auch für weniger Fehlerquellen. Angeblich sind ja pro 1.000 Zeilen Code mindestens 1 Fehler. So eine Software kommt schon auf einige Zeilen Code, genug Platz für Bugs 😉
Ich kann die Tastatur nur empfehlen, mir ist aber auch klar das nicht jeder ~140-150 Euro für eine Tastatur bezahlen möchte. Sie ist sicher nicht die günstigste, allerdings auch nicht die teuerste Tastatur im Spielfeld. Doch mit Sicherheit eine die ganz oben mitspielt und viel Freude bringt. Profi Material hat in jedem Hobby seinen Preis, auch bei Gaming Harware.

Man kann sagen was man will, Zowie hat hier eine klasse Tastatur geschmiedet. Aus meiner Sicht, eine klare Empfehlung!

Shop in Österreich ist der 1AShop.at – Geliefert wird Versandkostenfrei, dort habe ich ebenfalls meine Zowie Celeritas II gekauft.