eBook: Ubuntu a Beginner’s Guide

Ich selbst habe vor einigen Jahren mit Ubuntu (wieder) begonnen. Davor war es ein selbst gestricktes Linux mit einem Buch von Cybex (1997) sowie darauf ein SuSE Linux und später dann Debian Linux. Fedora hatte ich dazwischen immer mal probiert, aber es gab eigentlich nie so wirklich eine Version, die an einem meiner System stabil gelaufen ist.

Zu Ubuntu kam ich in etwa das erste Mal 2005. Es machte die Installation und das Leben mit Linux einfacher, man konnte einfach Arbeiten und musste sich nicht so viel Gedanken um Treiber etc. machen wie bei anderen Distributionen. Das ist im Übrigen heute noch so, zwar laufen die meisten Distributionen stabil, die Unterstützung von Hardware als auch Software ist fast überall sehr umfangreich. Man kann es sich an sich aussuchen. Bei Ubuntu verwende ich schon lange nur noch die LTS-Versionen, da die Zwischenversionen, wie bei Fedora, eher unstabil sind, vor allem die ersten Monate ab Release. Ich bin im übrigen einer der Benutzer, die froh darüber sind das Ubuntu wieder Gnome verwendet, auch wenn mir nach wie vor die alte Gnome Version (was Mate versucht hat zu kopieren) lieber war. Eigentlich finde ich auch xubuntu genial, ohne dem vielen Schnickschnack.

Nun bin ich heute über einen englischen Beginner Guide für Ubuntu gestoßen, den „Ubuntu – a Beginners Guide“ der als freies eBook verfügbar ist. Hier kann man sich das PDF-Dokument herunterladen. Für all jene, die keine Ahnung haben, um was es sich bei Ubuntu eigentlich genau handelt und wie man damit umgehen sollte.

C64 Games im Web

Das waren noch Zeiten, wie viel Stunden wir damals zugebracht haben um die vielen Commodore 64 Spiele zu spielen. Eine Kindheitserinnerung, wobei da auch Spiele dabei sind, die ich ausschließlich auf dem Amiga gespielt habe. Wer ebenso in Erinnerungen schwelgen möchte, HIER geht es zu den C64 Spielen im Netz.

Vielleicht kann ja der eine oder andere noch ein Spiel beenden, das er einst nie zu Ende gespielt hat 🙂

Bake & Dream … die Welt von Valentina

Abgesehen davon, dass ich auch mal gerne eine Torte esse, meine allerliebste Torte ist die Nakedcake, habe ich es nicht so mit dem Baken. Auch habe ich nicht so viel Interesse daran was Leute dabei so schaffen, auch wenn ich durch die gleich genannte Person wirklich schon echt hammer Torten gesehen habe.

Hinter Bake & Dream steckt ein 13 jähriges Mädchen, das Tortenbacken zu ihrem Hobby gemacht hat und das mit Leidenschaft. Und was soll ich sagen, sie macht das mit solch einer Hingabe das aus ihrem Eifer und dem vielen Backen und Üben, sowie Workshops, Bücher lesen, YouTube und weiß nicht was noch alles, ein junges Mädchen wurde, das unheimlich geniale Torten backen kann die nicht nur gut schmecken, sondern auch gut aussehen. Und das alles per Hand (ok das Rühren des Teiges macht eine Maschine und der Ofen ist auch nicht ganz ohne Elektronik), aber alle Figuren und Verzierungen werden per Hand gefertigt. Zu Hause in der Küche.

Wer also mal eine Torte braucht, HIER ergeben sich ggf. Möglichkeiten. Man hat Ihr übrigens schon eine Lehrstelle angeboten. Da hat wohl wer das Talent erkannt (OK das tun sowieso viele), allerdings macht Valentina erst die Schule fertig und möchte danach die Konditorlehre antreten.

HIER geht es zu ihrem Blog, sie ist auch auf Facebook vertreten, sowie auf YouTube.

Ich wünsche Valentina weiterhin viel Erfolg mit ihrem Blog, natürlich mit dem Backen und bei den Wettbewerben, wo Sie immer wieder überzeugt. Ich wünsche Ihr das sie damit so erfolgreich, wie Bill Gates wird, so bekannt wie Vincent van Gogh und trotz allem damit glücklich ist und es weiterhin gerne und mit Leidenschaft macht.

PS: Ja ich weiß, es hat nichts mit IT zu tun und auch nichts mit Fotografie, aber ich bin der Meinung, dass man Menschen, die etwas gerne machen, mit Hingabe und Leidenschaft, immer unterstützen sollte und auch immer eine Chance geben.

Remmina „Your request an H264 GFX mode for server…“

Nachdem ich Remmina installiert habe und versucht habe mich per RDP mit einem Windows Rechner zu verbinden, bekam ich folgende Fehlermeldung:

„Your request an H264 GFX mode for server IPADRESSE, but your libfreedp does not support H264. Please check Color Depth settings.“

Um das Problem zu lösen, ist es notwendig bei den Einstellungen zum Server die Auflösung als auch die Farbtiefe umgestellt werden. Letzteres ist wichtig, mit High color (16 bpp) ist das Problem aus der „Welt“.

Papierfische

Ich weiß, nicht ob Ihr sie schon kennt, aber es gibt Papierfische. Sehen aus wie Silberfische, sind nur etwas größer, heller und haben längere Fühler. Und sie ernähren sich von Papier.

Ich hab selbst schon mal zwei gesehen zwischen einem Stapel Papier, hab mich auch noch gewundert was sie da in meiner Computerecke zu suchen haben, da ich dachte, es handelt sich um helle Silberfische.

Bis heute waren mir diese Biester unbekannt, hatte sie eben als Silberfische eingestuft. Da es leider keine Fallen gibt, hilft also aktuell nur, Papier und Bücher durchwühlen und erschlagen.

Ein Artikel dazu gibt es HIER auf heise.de.

Tails 3.9.1

Irgendwie habe ich es verabsäumt, aber am 2. Oktober ist ein Update des Tails 3.9.0 erschienen, die Version 3.9.1 die eine wichtige Sicherheitslücken im Firefox geschlossen hat, sowie das Update zu Tor 8.0.2 sowie ein paar weitere Fixes.

Mehr Informationen dazu gibt es HIER.

Download gibt es HIER.

Schlanke Linux Distributionen

Schlanke Linux Distributionen haben vor allem einen Zweck, alte Hardware weiterhin zu nutzen mit einem aktuellen, und damit sicheren, Stand der Software. Auf aktueller Hardware laufen diese Distributionen natürlich ressourcenschonend.

Hier eine Liste von Linux Distributionen, die auch noch älterer Hardware leben einhauchen kann. An sich sollte für jeden Geschmack etwas dabei sein.

Zowie Vital Audio System

Jetzt habe ich die Hardware schon eine ganze weile im Einsatz und es wird Zeit mal die Rezension über meine neuersten Errungenschaften zu schreiben. Ich beginne heute mal mit der USB-Soundkarte aus dem Hause Zowie.

Wie bei bisher allen Zowie Gaming Produkten die ich habe/hatte, braucht man auch hier wieder keinen Treiber. Das wirklich Geniale an der Sache ist, die Soundkarte, das Audiosystem, funktioniert nicht nur unter Windows 10 (das ich seit 1803 nicht mehr mag) sondern auch unter Linux (was ich seit 1803 mehr mag als jemals zuvor). Das hat mich wirklich überrascht. Generell muss man ja sagen, das Linux schon so gut, wie alles unterstützt.

Aber nun zur Hardware. Das Zowie Vital Audio System hat alles, was ich brauche. Ich kann die Lautstärke regeln, zwischen Headset und Lautsprecher hin und herschalten. Ich kann denn Bass und Treble verstellen. Das Mikrofon kann ich muten, ebenso lauter und leiser stellen. Und das alles ohne Software, nur über das USB-Device.

Ich habe zuvor die SoundBlaster Play! 2 USB-Soundkarte benutzt, weil ich mir irgendwann eingestehen musst, dass die Realtek Soundchips am Mainboard kacke sind. Sie reichen für normale Dinge, um einfach einen Ton zu haben oder nebenher ein wenig Musik abzuspielen, aber nicht für Games, wo man lauscht, wo sich gerade der Gegner befindet (das gilt vor allem bei Multiplayerspiele).
Surround ist seit dem Tag, an dem ich begriffen habe, das er über Headsets gar nicht möglich ist, auch kein Punkt mehr für meine Gaming, verwende ich nur noch In-Ear Kopfhörer. Das alleine hat mir schon Vorteile gebracht, dann habe ich die SoundBlaster genutzt, was noch mal einen Sprung nach vorne brachte und ich somit schon mehr, als 95% der Spieler in CS:GO, gehört habe. In Rainbow Six Siege hat sich das etwas geändert, da es schwerer wurde, zu erkennen, von wo gerade die Geräusche kamen. Das hat sich mit dem Zowie Vital ordentlich verbessert. Bei Rainbow Six Siege spielt man vor allem in Räume und die Steps und anderen Geräusche reflektieren sich auf den Wänden. Das macht es schwerer den Gegner zu lokalisieren. Mit dem Zowie funktioniert das aber sehr gut, wesentlich besser als mit den SoundBlaster USB-Karten.

Ich muss aber auch ehrlich sein, der Sprung zwischen der OnBoard Soundkarte und der SoundBlaster Play! 2 fiel höher aus als zwischen der SoundBlaster Play! 2 und dem Zowie Vital. Der Unterschied ist aber hörbar und bringt im Gaming (vor allem um Multiplayer) Vorteile. Die Play! 2 gibt es übrigens nicht mehr neu zu kaufen (außer vielleicht Restposten), der Nachfolger Play! 3 versagt, das Teil rauscht störend.

Aber auch so ehrlich, das wie bei allen Produkten wo es in den Profi-Sektor geht, liegen die Kosten für ein wenig Verbesserung recht hoch. Diese Erfahrung habe ich bei der Fotografie, bei der IT (z.B. Unterschied GTX 1080 zu GTX 1080 Ti) sowie auch beim Mountainbike gemacht. Dort kostet jedes Gramm ab einer bestimmen Preisklasse so viel, das sich fast ein Kleinwagen darum ausgeht.

Mein Fazit: Eine super Soundkarte für einen zugegebenen höheren Preis (zu diesem Zeitpunkt 177 Euro), die in allen Bereichen überzeugen kann. Man kann alles über die Tasten steuern, HeadSet und Lautsprecher gleichzeitig anstecken, kompatibel zu Windows und Linux (getestet mit Ubuntu Desktop 18.04 LTS). Aber das Wichtigste, beim Gaming bringt sie Vorteile, man kann die Gegner noch besser lokalisieren (getestet bei Shooter) als mit gewöhnlichen Soundkarten.

ARM Prozessoren auf dem Vormarsch?

Wenn man so ein wenig die Medien verfolgt fällt leicht auf das die ARM Prozessoren am Server- als auch am Client-Sektor langsam im Kommen sind. Das hat mich Sicherheit auch mit den aktuellen Problemen Meltdown und Spektre zu tun. Das schreckt viele sicherheitsbewusste Benutzer und Administratoren ab. ESXi-Hypervisor soll zukünftig auch auf 64-Bit-ARM-CPUs laufen. Auf der Keynote konnten die Anwesenden einen Blick auf die Entwicklungsversion von ESXi (6.8.2) werfen, die auf einem ARM Cortex-A72 mit vier Cores lief.
Vor allem wird auch nicht erwartet das in Intels nächsten Generation die Lücke um Spectre v1 hardwareseitig geschlossen sein wird. Daher machen sich immer mehr Software Entwickler daran Geld zu Investieren um die Lücken per Software abzuschwächen (eigentlich Intels Aufgabe).
Auch Fujitsu arbeitet an einer ARM CPU, dem A64FX. Die in 7nm gefertigte CPU klingt vielversprechend ist aber leider für Super-Computer gedacht, nicht für SuperWorkstations.

Auch wenn ich aktuell noch Intel CPU‘s im Einsatz habe, steht bei einem Aufrüsten keine Intel CPU mehr auf dem Plan, selbst dann, wenn ich eine geringere Leistung in kauf nehmen muss. Intel hat es sich mit mir für die nächsten Jahre verscherzt. Ein ARM CPU PC oder Notebook reizt mich aktuell eher, es besteht allerdings kein bedarf die nicht ganz aktuellen Notebooks auszutauschen zumal sie ihre Aufgaben nach wie vor ohne Probleme erfüllen. Verwende dort auch kein Windows mehr.

Daher spielt es für mich auch keine Rolle ob Intel und Microsoft quasi vermählt sind, die Zukunft liegt für mich aktuell in Linux. Einzug und alleine wird eine Workstation mit Windows laufen bleiben, bis ich eine Lösung für Lightroom und Photoshop gefunden habe, um die beiden unter Linux laufen zu lassen. Was die Spiele angeht, nehme ich das, was schon unter Linux läuft und das ist dank Valve, mit Steam, doch schon eine ganze Menge.

Es bleibt also Spannend, wie es mit ARM weiter geht, ebenso mit AMD. Intel kann mir, wie schon gesagt, in nächster Zeit gestohlen bleiben. Ein Unternehmen das so viel Geld erwirtschaftet, um es dann nicht schafft in den neuen Generationen grobe Fehler zu beheben, hat es auch nicht verdient an mir weiter Geld zu verdienen.
Ich persönlich bin mir doch sicher, wir stehen aktuell vor einem Wandel in der IT, wo nun langsam wieder Software- und Hardware Entwickler zusammenarbeiten müssen, um sichere Hardware auf den Markt zu bringen. Und vielleicht schafft es die OpenSource Szene auch auf dem Hardwaresektor eines Tages so weit vorzudringen, wie es Linux auf dem Server Sektor geschafft hat.