Microsoft DNS Cache leeren

Es kann passieren, dass der DNS-Server von Microsoft sich nicht so schnell updated wie man es gerne hätte. Das passiert auch immer wieder, wenn man mehrere DNS-Server hat, ggf. auch über mehrere Standorte verteilt.

Ein ipconfig /flushdns hilft hier nicht viel, daher muss der DNS-Manager am DNS-Server (meist auch gleich der Domaincontroller) gestartet werden. Dann folgende Schritte durchgehen:

DNS -> DNS-Server (oberste Instanz des DNS-Servers) -> rechte Maustaste und auf Clear Cache klicken. 

Mit einem Ping in der CMD kann dann kontrolliert werden, ob der Eintrag korrigiert wurde.

Gallery Print von Saal Digital

Vor Kurzem habe ich über Saal Digital ein Wandbild bezogen. Dabei handelte es sich um einen Test kauf, um die Qualität von Saal Digital zu bewerten. Ich habe mich für ein Bild von meiner beruflichen Gibraltar Reise entschieden, das ich bewusst recht neutral gehalten habe. Sprich keine überzogenen Farben, die definitiv besser bei diesem Bild angekommen wären, aber durch die neutralen Farben fällt es mir leichter festzustellen, ob ein Hersteller hier nachbearbeitet oder mir das liefert, das ich bei ihm in Auftrag gegeben habe. Am liebsten hätte ich natürlich ein Bild von meinem kleinen Sohn genommen, aber ich wollte ein Bild wählen, zu dem ich wenig persönlichen Bezug habe, um es neutral bewerten zu können. Was passt hier bei mir besser als ein Foto, das nichts mit People Fotografie zu tun hat, wo ich mich zu Hause fühle?

Bestellt habe ich das Bild am 13.03 um 23:59 (laut der Bestätigungsmail im Outlook, also 2 Minuten vorher über die App), die Lieferung erfolgte bereits am 16.03. Das ist mindestens zwei Tage schneller, als wenn ich normale 10×15 Premium Abzüge bei Cewe bestelle. Die Verpackung bestand aus Karton mit einer Schutzfolie (alt Frischhaltefolie nur stabiler) so das, das Bild gut geschützt ist.

Entschieden habe ich mich für einen GalleryPrint aus glänzendem Acrylglas (2mm) auf einer Alu-Dibond-Platte (3mm) im Format 45x30cm. Dummerweise habe ich die Wandmontage deaktiviert, hätte ich doch mitbestellen sollen (wie von Saal Digital vorgeschlagen), aber das ist ein anderes Thema.

Die Verarbeitung ist sehr sauber, keine harten Kanten, das Bild ist mit einer Schutzfolie überzogen so das beim Transport, als auch beim Aufhängen nichts passieren kann. Ich habe mich übrigens noch nicht entschieden, wo das Bild hinkommt da es eigentlich gar nicht in unsere Wohnung passt.

Die Farben sind genauso, wie ich sie auf meinem Bildschirm hatte (Benq P2700T mit einem Datacolor Spyder kalibriert). Somit dürfte hier nichts nachbearbeitet werden und wenn doch, ist es mir zumindest nicht aufgefallen. Das ICC-Profil das man mit Lightroom/Photoshop verbinden kann, habe ich nicht genutzt, da letztendlich nicht jder ein Abo bei Adobe hat.

Aktuell gibt es noch eine Aktion zum Kennenlernen mit einem Gutscheincode über 15 Euro. Was mich jetzt noch interessieren würde, wäre ein direkt Druck auf Alu-Dibond als auch auf eine Hartschaumplatten.

Alles in allem finde ich die Qualität sehr überzeugend und gibt den Bildern einen edlen Look. Wer also mit seinen Liebsten, oder mit seinen Urlaubsfotos sein Wohnzimmer in einen Kunstraum verwandeln will, wird bei Saal Digital mit Sicherheit fündig. Saal Digital kann ich also durchwegs empfehlen.

www.saal-digital.de

EU-Studie zu OpenSource

In der aktuellen EU-Studie wird für die öffentliche Verwaltung nun Open Source empfohlen. 2010 sah man das noch andersrum und war der Meinung, dies würde die Softwareindustrie zerstören.

Ich finde die Entwicklung persönlich ganz interessant. Es ist auch schön das man dies nun auch erkannt hat, auch wenn es doch einige Jahre gedauert hat. Beide Modelle haben natürlich ihre Vor- und Nachteile. Je nach Budget und Anwendungsfall müssen sich Unternehmen und Einrichtungen die optimale Lösung für sich finden.

Mehr dazu in einem Bericht von golem.de

Vernetzung von Computer mit dem Gehirn

Wie auch Elon Musk und Stephen Hawking bin ich der Meinung, dass die KI die Menschheit vernichten wird. Eine der Gründe warum uns eine KI vernichten muss liegt darin, dass jedes wirklich intelligente Lebewesen seinen Lebensraum schützen würde und damit seine Existenz sichert. Der Mensch macht das nicht. Er zerstört unweigerlich und ohne Halt die Natur, seinen eigenen Lebensraum. Wenn also die KI selbst überleben will, muss sie damit beginnen die Menschen auszurotten. Wir verbrauchen zu viele Ressourcen, zu viel Strom, beanspruchen viel zu viel Platz und produzieren viel zu viel Müll. Warum wir Menschen denken, dass wir intelligent sind, bleibt mir ein Rätsel.

Elon Musk hat eine Firma gegründet, die da Gehirn mit Computern vernetzen möchte. Ein Grund darunter ist so, ggf. eines Tages die Menschen vor dem Ende durch die KI zu verhindern. Das klingt aktuell natürlich sehr nach Sc-Fi, aber wie schon am autonomen Fahren erkennen kann, oder an Alexa von Amazon, werden wir in Zukunft sehr viel mit einer KI zu tun haben. Und wir stehen aktuell noch am Anfang.

www.heise.de – Elon Musk will Gehirn mit Computern vernetzen

 

DomainController – TombstoneLifetime

Es kommt immer wieder mal vor das man einen DomainController offline nehmen muss. Ich mach das zum Beispiel jeden Tag, da ich meinen kleinen Server nicht dauern laufen lassen möchte, er ist einfach zu laut. Die TombstoneLifetime (Grabstein Lebenszeit) gibt an, wie lange ein DomainController getrennt sein darf, ehe er von dem Garbage-Collection-Prozess getrennt wird. Die Zeit (TL) unterscheidet sich von den Windows Versionen (bis 2003 SP1 als Upgrade 60 Tage und ab 2003 SP1 180 Tage). Natürlich kann die TL auch manuell geändert werden. Um zu überprüfen, wie die TL auf dem Domaincontroller gesetzt ist, einfach mit einem DC verbinden und die cmd als Administrator ausführen, dazu folgenden Befehl ausführen:

Dsquery * „CN=Directory Service,CN=Windows NT,CN=Services,CN=Configuration,DC=gweep,DC=at“ -attr tombstoneLifetime

Bei DC= natürlich die entsprechende Domain hinzufügen, bei einer lokalen Domain wäre das zum Beispiel: DC=gweep,DC=local

Linux Kommandoreferenz – Shell Befehle von A bis Z

Dieses Buch ist eine Ansammlung von über 450 Shell Befehlen für die verschiedensten Linux Distributionen. Die Unterteilung der Befehle beginnt im Inhaltsverzeichnis in mehrere Themenschwerpunkte wie zum Beispiel Dateiverwaltung, ACLs, Dateien suchen, Bearbeitung von Textdateien, etc. Unter dieser Unterteilung sind dann die Befehle in alphabetischer Reihenfolge, was die Suche nach brauchbaren Befehlen vereinfacht.
In dem Buch sind klarerweise nicht alle Shell Befehle untergebracht, aber die Gängigsten sind hier definitiv zu finden.

Ich habe mich für die EBook Variante entschieden, normalerweise würde ich gleich die Kombination nehmen, allerdings sind meine Regale langsam voll und ich muss reduzieren. Somit ist es die EBook Variante geworden, da ich zusätzlich die Suchfunktion nutzen kann. Ich habe die EBooks in meinem ownCloud Ordner, sodass ich sie immer bei meinen Systemen (Windows, Linux und OS X) dabeihabe.

Das Buch ist natürlich kein must have, da man ja in Linux sowieso mit dem Befehl man, die Befehle anschauen kann, und ja sogar im Netz findet man mehr als genug. Aber, wenn man nicht so genau weiß, wonach man sucht, ist das Buch doch sehr hilfreich. Durch den geringeren Preis finde ich das Buch doch sehr interessant.

Verlag: Rheinwerk
Autor: Michael Kofler
Preis: 19,90€ Buch/ 17,90€ EBook / 24,90€ Buch und EBook
ISBN: 978-3-8362-3778-9

Helios M44-4 als Makro

Dieses Foto ist mit der Fuji X-T1 und einem alten Helios M44-4 58mm f2 Objektiv aufgenommen worden. Zwischen dem Objektiv und der Kamera befand sich ein Makroring sowie natürlich ein M42 Adapter. Interessant finde ich die tolle Qualität der Linse, wenn man bedenkt, wie alt dieses Objektiv schon ist.

Rechte Maustaste auf das Bild –> Bild in einem neuen Tab öffnen – um das Bild in voller Auflösung zu betrachten.

Das kostbarste in unserem Leben

Das teuerste Gut, das ich besitze ist, die Zeit hier als Mensch. Ich kann im Grunde alles ersetzen, nur nicht meine Lebenszeit. Es liegt daher nahe, die Zeit so angenehm wie möglich zu nutzen. Einen großen Teil unserer Lebenszeit verbringen wir in der Arbeit. Infolgedessen versuche ich also auch meine Arbeit so angenehm und interessant wie möglich zu gestalten. Ist das nicht mehr gegeben, liegt es an mir den Umstand zu ändern.

Das gleiche gilt natürlich auch für alles Private. Ist man mit dem Lebenspartner/der Partnerin nicht mehr zufrieden, liegt es an jedem von uns dies zu ändern.

Natürlich suchen wir uns nicht aus wer unsere Eltern sind, unser Herkunftsland und auch nicht, unter welchen Umständen wir aufwachsen, dennoch haben wir die Möglichkeit etwas zu ändern. Das Dümmste was wir machen können ist zu akzeptieren, was uns andere auferlegen. Dennoch werden wir alle immer wieder Kompromisse eingehen müssen, das ist das Los der Gesellschaft. Nur wir müssen entscheiden, ob wir uns dem fügen, uns dagegen auflehnen oder ob wir die Flucht ergreifen. Keine der Lösungen ist schändlich, denn es gibt immer einen Grund, warum sich jemand für das eine oder andere entscheidet. Doch wir sollten uns nicht beeinflussen lassen, nicht von der Politik und auch nicht von Religionen, etc.

Jeder von uns sollte verstehen: Wir sind für unser Leben selbst verantwortlich. Unsere Lebenszeit ist begrenzt. Wir tragen Verantwortung für alles was wir tun.

Shell-Programmierung – Das umfassende Handbuch

Das Buch startet da, wo man als Einsteiger anfängt, am Anfang. Es wird erklärt, was die Shell ist, welche Shell (bash, ksh, etc.) es gibt sowie eine kurze Geschichte zur Shell und startet dann mit ein paar Linux-Befehlen und Grundlagen, die für die weiterführenden Aufgaben nötig sind. Nach der Einführung geht es dann schon an die Variablen und weiterführend zu den Parametern und Argumenten. Weiters zu Anweisungen wie if und elif, Schleifen, Ein- und Ausgabe, umlenken von Befehlen, Debugging, uvm. Es gibt ein Kapitel, das sich mit der Linux/Unix Kommandoreferenz befasst und unter anderem eines das sich mit der Praxis befasst und dazu entsprechende Beispiel liefert wie z.B. Systemüberwachung, Backups, uvm. Und sogar auf das Thema GUIs und Grafiken wird eingegangen.

Ich würde mal sagen damit ist man schon ganz gut aufgestellt und kann einiges Realisieren, von dem man gar nicht vermutet hätte, dass es mit der Shell möglich gewesen wäre. 2005 war mein erstes Shell-Script im übrigens ein Backup Script, weswegen meine Begeisterung zur Shell bis heute anhält.

Ich habe mich diesmal für die eBook Variante entschieden, weil ich hier die Suche besser nutzen kann, um nachzuschlagen, bzw. ich das Buch auf dem Notebook immer mit dabeihabe. Die Code Beispiele kann man sich übrigens alle runterladen und muss sie nicht gezwungenermaßen selbst abschreiben. Ich mach es aus Übungszwecken allerdings trotzdem immer. Was kann ich noch zu dem Buch sagen? Es liest sich gut, ist also verständlich geschrieben und mich persönlich motiviert es auch am Ball zu bleiben. Meine Empfehlung hat dieses Buch.

Autoren: Jürgen Wolf, Stefan Kania
Verlag: Rheinwerk
Preis: 39,90 € DE Buch / 35,90 € DE eBook / 44,90 € DE Buch & eBook
ISBN: 978-3-8362-4087-1